Einweihungsfeier | Auftakt zur Vernissage der Kunstausstellung «Faszination Albinen» von Marcel Hischier

Einweihung der Stahlskulptur «Albiner Leitern»

Der Künstler Marcel Hischier (links) wird von Gemeindepräsident Beat Jost über die Entstehung und den tieferen Sinn seiner Skulptur befragt.
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Der Künstler Marcel Hischier (links) wird von Gemeindepräsident Beat Jost über die Entstehung und den tieferen Sinn seiner Skulptur befragt.
Foto: zvg

Ein Zeichen gesetzt: Die fünf Meter hohe Stahlskulptur am Mühleweg in Albinen erinnert an die immer begehbaren Albiner Leitern.
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Ein Zeichen gesetzt: Die fünf Meter hohe Stahlskulptur am Mühleweg in Albinen erinnert an die immer begehbaren Albiner Leitern.
Foto: zvg

Pfarrer Jean-Marie Perrig hob bei der Einsegnung die Bedeutung und Wichtigkeit von Leitern hervor.
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Pfarrer Jean-Marie Perrig hob bei der Einsegnung die Bedeutung und Wichtigkeit von Leitern hervor.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 0

Im Rahmen einer schlichten Feier und einer Einsegnung durch Pfarrer Jean-Marie Perrig wurde am Freitagabend am Mühleweg in Albinen den berühmten «Albiner Leitern» ein würdiges Denkmal gesetzt.

Die vom Künstler Marcel Hischier entworfene fünf Meter hohe Stahlskulptur soll an die während Jahrhunderten begangene und immer noch begehbare Verbindung zwischen Albinen und Leukerbad erinnern. In seiner Begrüssung anlässlich der Einweihungsfeier hat Gemeindepräsident Beat Jost gemäss Mitteilung am Freitagabend die Bedeutung der Denkmalsetzung unterstrichen: die Skulptur erinnere sowohl an die lange Geschichte als auch an die tragischen Schicksale, welche die Albiner für immmer mit den Leitern verbinde werde.

Die Skulptur steht direkt am historischen Via-Alpina-Weg, der einstigen «Hauptstrasse» zwischen Leuk, Albinen und Leukerbad. Auf den bei der Skulptur angebrachten Informationstafeln finden sich unter anderem Auszüge auf Deutsch und Französisch aus dem Buch «Flüchtiges Zuhause» des Schriftstellers Rolf Hermann.

Die Einweihung bildete den Auftakt zur Vernissage der Kunstausstellung «Faszination Albinen» von Marcel Hischier, in der hundert Albiner Arbeiten des Künstlers im Pfarreisaal und im Kunsthandwerks-Atelier «Rosutrukelti» zu sehen sind.

Die «Albiner Leitern» überwinden mit ihren insgesamt 104 Sprossen eine nahezu senkrechte 100 Meter lange Felswand. Die acht Holzleitern wurden benutzt, um Waren zwischen Albinen und Leukerbad hin- und herzutragen. Erst mit dem Bau der Strasse im Jahr 1978 wandelte sich die Bedeutung von einer kleinen, wichtigen Lebensader hin zu einem spektakulären Wanderweg. Auf den Leitern sind drei tödliche Unfälle dokumentiert. So verunglückte am 8. Juli 1942 der 45-jährige Arthur Metry, Vater von fünf kleinen Buben. Sein jüngster Sohn Arthur Metry hat nun in Erinnerung daran der Gemeinde den Platz zum Aufstellen der Skulptur unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

pd / pan

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