Raron | Gewichtsverlust dank Magenbypass

Pfarrer Paul Martone: «Ich habe 40 Kilo abgespeckt»

Fast nicht mehr wiederzuerkennen, der «neue» Pfarrer Paul Martone.
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Fast nicht mehr wiederzuerkennen, der «neue» Pfarrer Paul Martone.
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Ist er’s oder ist er’s nicht? Pfarrer Paul Martone (58) ist nicht mehr wiederzuerkennen. Dank einer Magenbypass-Operation hat er 40 Kilo abgespeckt.

«Danke, es geht mir gut», sagt Pfarrer Martone. Viele Kirchenbesucher und Leute auf der Strasse hätten sich in letzter Zeit nach seinem Gesundheitszustand erkundigt. Der Grund: Pfarrer Martone hat stark an Gewicht verloren. «Darum haben viele Leute vermutet, dass ich krank bin.» Pfarrer Martone seinerseits gibt Entwarnung. «Der wahre Grund für meinen Gewichtsverlust ist eine Magenbypass-Operation, der ich mich vor einem halben Jahr unterzogen habe», erklärt er.

Alle Tabletten abgesetzt

Der medizinische Eingriff sei aus gesundheitlichen Gründen erfolgt, verrät Martone. «Ich hatte alle modernen Krankheiten wie Cholesterin, Gicht, hohen Blutdruck, zu hohe Zuckerwerte und Schlafapnoe, das heisst, ich musste beim Schlafen immer eine Maske tragen, die einen Überdruck produzierte, durch den ich atmen konnte. Darum habe ich, nach Rücksprache mit meinem behandelnden Arzt, entschieden, diesen radikalen Eingriff vornehmen zu lassen», verrät Martone. Ende März war es so weit. Pfarrer Paul Martone wurde im Spital Visp ein Magenbypass eingesetzt. «Die Operation ist glücklicherweise ohne Komplikationen verlaufen und schon nach vier Tagen konnte ich das Spital verlassen.» Inzwischen fühlt sich der Pfarrer sehr wohl in seiner neuen Haut. «Es geht mir ausgezeichnet und ich konnte alle zehn Tabletten, die ich vor der Operation jeden Tag zu mir nehmen musste, sowie die Maske gegen die Schlafapnoe absetzen.» Mit dem Gewicht des Pfarrers sind auch die täglichen Essensrationen geschrumpft. «Ich esse viel weniger, dafür mehrmals täglich klei­nere Portionen», erklärt er sein neues Essverhalten. Probleme würden ihm einzig Teigwaren machen. «Spaghetti beispielsweise muss ich jetzt klein schneiden, damit ich sie besser verdauen kann. Für einen gebürtigen Italiener wie mich eine Todsünde», so der Gottesmann vielsagend.

Walter Bellwald

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