Naturgefahren | Update: Sicherheitssprengung im Gebiet «Grabengufer» bei Randa

5000 Tonnen schwerer Gesteinsblock gesprengt: Eindrückliches Drohnenvideo

Vorbereitungsarbeiten zur Sicherheitssprengung am «Grabengufer» oberhalb von Randa.
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Vorbereitungsarbeiten zur Sicherheitssprengung am «Grabengufer» oberhalb von Randa.
Foto: 1815.ch

Vorbereitungsarbeiten zur Sicherheitssprengung am «Grabengufer» oberhalb von Randa.
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Vorbereitungsarbeiten zur Sicherheitssprengung am «Grabengufer» oberhalb von Randa.
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Vorbereitungsarbeiten zur Sicherheitssprengung am «Grabengufer» oberhalb von Randa.
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Vorbereitungsarbeiten zur Sicherheitssprengung am «Grabengufer» oberhalb von Randa.
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Vorbereitungsarbeiten zur Sicherheitssprengung am «Grabengufer» oberhalb von Randa.
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Vorbereitungsarbeiten zur Sicherheitssprengung am «Grabengufer» oberhalb von Randa.
Foto: 1815.ch

Quelle: 1815.ch 0

Am Freitagabend musste oberhalb der Gemeinde Randa am «Grabengufer» die Sprengung eines tonnenschweren Gesteinsbrockens, der abzurutschen droht, durchgeführt werden. Im Vorfeld der Sprengarbeiten mussten in Randa insgesamt 200 Personen aus Sicherheitsgründen ihre Häuser verlassen.

Oberhalb von Randa, am «Grabengufer» unterhalb des Blockgletschers ist aufgrund des tauenden Bodens ein rund 2000 Kubikmeter umfassender Gesteinsbrocken in Bewegung geraten. Da ein geringes Risiko bestand, dass der gelöste Felsblock talwärts, Richtung Dorfschaft Randa abgehen könnte, wurde der Gesteinsbrocken am Freitagabend um 19 Uhr gesprengt.

Kantonsgeologe Raphael Mayoraz, sagt dazu: «Die unterhalb des Blockgletschers gelegenen Gesteinsbrocken werden vom Gletscher talwärts gestossen. Das Gestein befindet sich in einer instabilen Situation, wesegen sie talwärts rollen können.»

Kantonsgeologe Raphael Mayoraz zur Situation im Gebiet «Grabengufer» oberhalb von Randa:

Sprengmeister Willy Gitz zu den aufwändingen Vorbereitungsarbeiten zur Sicherheitssprengung:

Durch die Sprengung des tonnenschweren Felsblocks entstand Steinschlaggefahr im Gebiet. Deshalb musste vorgängig eine Sperrzone definiert werden, welche neben den Wanderwegen auch einen Teil des Dorfes betraf. Am Freitagabend mussten deswegen in Randa gemäss Gemeindepräsident Daniel Roten insgesamt 217 Personen aus insgesamt 79 Häusern evakuiert werden. «Ab 17 Uhr mussten die betroffenen Personen ihre Häuser verlassen und sich bis um 20 Uhr in einem sicheren Gebiet oder in der Mehrzweckhalle aufhalten.»

Auch das gesamte Wandergebiet zwischen dem Dorfbach und dem Wildibach sowie die Charles-Kuonen-Hängebrücke blieben aufgrund der Sicherheitssprengung gesperrt. Damit sich am Freitagabend tatsächlich keine Berggänger im Gefahrengebiet aufhielten, wurde der Zugang zur Hängebrücke bereits am Freitagmittag um 12 Uhr gesperrt.

Für die Sicherheitsmassnahmen hatte man gemäss Gemeindepräsident Daniel Roten sowohl Einsatzkräfte des Zivilschutzes als auch der Feuerwehr aufgeboten. Ferner hat die Gemeinde Bergführer zugezogen.

Letzter Teil des Überflugs über das Gebiet «Grabengufer» mit dem Blockgletscher und dem tonnenschweren Gesteinsblock der abzugehen droht:

Nach der Sprengung wurde ein Beobachtungsflug durchgeführt, um die Lage zu beurteilen. «Nun besteht keine akute Steinschlaggefahr mehr für das Dorf», sagt Kantonsgeologe Raphael Mayoraz und fügt an: «Auf dem Beobachtungsflug im Anschluss an die Sprengung haben wir gesehen, dass sich das Gestein wunschgemäss gelöst hat und nun keine grossen Felsbrocken mehr vorhanden sind, welche abzustürzen drohen.» Das Wandergebiet und der Rundweg zur Hängebrücke sind ab Samstag wider geöffnet.

Daniel Roten, Gemeindepräsident Randa, zur Sicherheitssprengung:

zen / pan

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