Zermatt | Wegen vermehrten Missbrauchs

Zermatter Bergbahnen jagen Abosünder mit der Polizei

In Zermatt werden Skiabos vermehrt direkt auf der Piste kontrolliert.
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In Zermatt werden Skiabos vermehrt direkt auf der Piste kontrolliert.
Foto: © Pascal Gertschen

Quelle: RZ 0

Weil es immer wieder zu Missbrauch bei den Abos kommt, wollen die Bergbahnen vermehrt Kontrollen durchführen. Dabei kommt auch die Polizei zum Einsatz.

«Auf der Piste werden vermehrt Kontrollen durchgeführt», ist auf der Internetseite der Gemeinde Randa zu lesen. Mit diesem Hinweis werden die Bewohner Randas auf eine entsprechende Information der Zermatt Bergbahnen AG (ZBAG) im Zusammenhang mit dem Kauf eines Skiabos aufmerksam gemacht. Was ist damit gemeint? Eine Nachfrage bei Mathias Imoberdorf, ZBAG-Mediensprecher, schafft Klarheit: «Wir wollen mit vermehrten Kontrollen durch unsere Mitarbeiter und auch die Polizei gegen Abomissbrauch vorgehen», sagt er. Gleichzeitig betont er, dass die Regelung ausnahmslos für alle Gäste, unabhängig von ihrem Wohnort oder ihrer Herkunft, gelte. Denn Missbrauch komme leider regelmässig vor. Die Art der Missbräuche sei bei der Fülle von verschiedenen Abos und der hohen Zahl an Gästen vielseitig, und entsprechend gebe es ausgefeilte «Tricks». Wer den Kontrolleuren ins Netz geht, dem wird das Abo gesperrt.

Änderung für Zermatter Burger

Auch die Zermatter Burger sind von einer Änderung betroffen, welche teils für hitzige Reaktionen sorgte: Die ZBAG gewährte bis anhin ausnahmslos allen Burgern eine Preisreduktion. Ab dieser Saison erhalten eine solche aber nur noch diejenigen, die tatsächlich in Zermatt wohnen. Es gebe nämlich Burger, welche nie in Zermatt gewohnt und trotzdem von einer Reduktion profitiert hätten. «Dies ist ein Entscheid des Verwaltungsrats und soll der Gleichberechtigung dienen», so Imoberdorf.

Peter Abgottspon

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