Erdbeben | Beben der Stärke 6,4

Mindestens vier Tote und 150 Verletzte bei Erdbeben in Albanien

Bei einem schweren Erdbeben in Albanien sind am Dienstag mindestens vier Menschen ums Leben gekommen.
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Bei einem schweren Erdbeben in Albanien sind am Dienstag mindestens vier Menschen ums Leben gekommen.
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

Bei einem schweren Erdbeben in Albanien sind am Dienstag mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Beben der Stärke 6,4 wurden laut Gesundheitsministerin Ogerta Manasterliu mindestens 150 weitere Menschen verletzt, die meisten von ihnen aber nur leicht.

Das Zentrum des Bebens, das sich in den frühen Morgenstunden ereignete, lag etwa 34 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Tirana, wie das Erdbebenzentrum EMSC mitteilte.

Ein etwa 50 Jahre alter Mann kam nach Angaben des Verteidigungsministeriums ums Leben, als er im Ort Kurbin im Nordwesten des Landes in Panik aus einem Gebäude sprang. Die Leichen eines Mannes und einer Frau wurden in Thumane nördlich von Tirana aus Trümmern geborgen. Ein vierter Toter wurde im Küstenort Durres gefunden.

Auch in Tirana brach Panik aus, zahlreiche Menschen rannten auf die Strasse. In Durres brach nach Angaben des Verteidigungsministeriums ein dreistöckiges Hotel zusammen. Ein weiteres Gebäude im Stadtzentrum wurde schwer beschädigt. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sprach von "erheblichen Schäden".

Allein in Tirana und Durres wurden nach Angaben von Gesundheitsministerin Manasterliu 150 Menschen mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Erschütterungen waren örtlichen Medien zufolge auf der gesamten Balkanhalbinsel zu spüren, unter anderem in Sarajevo und der fast 700 Kilometer entfernten serbischen Stadt Novi Sad. Dem Erdbebenzentrum EMSC zufolge gab es mehrere Nachbeben, darunter eines der Stärke 5,3. Die Beben waren laut örtlichen Medien auch in Griechenland und selbst in Süditalien zu spüren.

Im September war die selbe Region erst von einem Beben der Stärke 5,6 erschüttert worden. Die Behörden sprachen damals vom stärksten Beben der vergangenen 20 bis 30 Jahre.

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