SwissSkills 2018 | Vier Oberwalliser mit von der Partie

900 der besten junge Berufsleute kämpfen in Bern um Meistertitel

Bundesrat Johann Schneider-Ammann (mitte) spricht an der Seite von Claude Thomann, OK-Präsident der SwissSkills 2018, Reto Wyss, Präsident der Stiftung SwissSkills, Regierungsrat Christoph Ammann, Alec von Graffenried, Berner Stadtpräsident (von links), während der Eröffnungsfeier der Schweizer Berufsmeisterschaften.
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Bundesrat Johann Schneider-Ammann (mitte) spricht an der Seite von Claude Thomann, OK-Präsident der SwissSkills 2018, Reto Wyss, Präsident der Stiftung SwissSkills, Regierungsrat Christoph Ammann, Alec von Graffenried, Berner Stadtpräsident (von links), während der Eröffnungsfeier der Schweizer Berufsmeisterschaften.
Foto: Keystone

Quelle: 1815.ch 0

In Bern haben am Mittwochmorgen die SwissSkills begonnen, die Schweizer Berufsmeisterschafen. In 75 Berufen kämpfen rund 900 der besten jungen Berufsleute aus dem ganzen Land um den Schweizermeistertitel – darunter auch vier Oberwalliser.

Die SwissSkills 2018 sind die zweiten zentral durchgeführten Schweizer Berufsmeisterschaften nach jenen von 2014, die ebenfalls in Bern über die Bühne gingen. Für die Wettkämpfe ist eine riesige Fabrik von der Grösse von 14 Fussballfeldern aufgebaut worden.

Für die Polymechaniker wurden grosse Fräsen angeliefert, für die Landmaschinenmechaniker Mähdrescher und für die Bootsbauer ein Schiffsmotor. 1100 Scheinwerfer beleuchten das Areal auf dem Berner Expo-Gelände, 30 Kilometer Kabel wurden verlegt. Bereits sind über 120'000 Eintrittskarten abgesetzt worden.

Bundesrat Johann Schneider-Ammann sagte bei der Eröffnung laut Mitteilung der Organisatoren, fünf Tage "voller Exzellenz und Emotionen" stünden bevor. Die fünf Tage rückten auf einzigartige Weise die enorme Vielfalt, die Qualität und die Leistungsfähigkeit der Schweizer Berufsbildung in den Vordergrund.

100 Berufe ausprobieren

Im Vergleich zu den SwissSkills 2014 sind in diesem Jahr die sogenannten "MySkills"-Zonen ausgebaut worden, in welchen Besucher Berufe selber ausprobieren können. Das hat zu einer beträchtlichen Vergrösserung des Areals geführt. In über 100 Berufen können Besucher an den SwissSkills 2018 ihre Fähigkeiten testen.

Der Anlass zieht denn auch viele Schulklassen an: Über 64'000 Schülerinnen und Schüler werden erwartet, fast doppelt so viele wie vor vier Jahren. Allein aus der Romandie reisen über 17'000 Schüler an. Die SBB setzt für den Transport der Schüler 40 Sonderzüge ein.

Die Organisatoren arbeiten mit einem Budget von 16,5 Mio. Franken. Die Mittel stammen zu einem grossen Teil von der öffentlichen Hand - von Bund, Kanton und Stadt Bern. Daneben engagieren sich auch die Privatwirtschaft und die Berufsverbände für den Anlass. Sie wenden für die SwissSkills 15 bis 20 Mio. Franken auf.

Am Samstag live im TV

Die Wettkämpfe dauern von Mittwoch bis Samstagnachmittag. Der letzte Wettkampftag - der Finaltag - wird von den SRG-Sendern in allen drei Landesregionen live übertragen. Die Siegerehrung geht am Samstagabend über die Bühne. In einem guten Teil der Berufe werden die Sieger die Schweiz an den Berufsweltmeisterschaften von 2019 in Kasan (Russland) vertreten können.

Das Oberwallis wird an den SwissSkills durch Jan Burgener (Lüftungsanlagenbauer EFZ, Visp), Kilian Eyholzer (Sanitärinstallateur EFZ, Bettmeralp), Otto Walpen (Sanitärinstallateur EFZ, Naters) und Sebastian Zenhäusern (Schweisser, Bürchen) vertreten.

sda/map

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