Corona-Krise | Anspruch auf Leistungen muss trotz allem geprüft werden

Ab Mitte April sollen Lohnersatz-Gelder fliessen

1,5 Milliarden für drei Monate: Gemäss Schätzungen des Bundes ist mit über 160
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1,5 Milliarden für drei Monate: Gemäss Schätzungen des Bundes ist mit über 160'000 Betroffenen zu rechnen.
Foto: mengis media/Andrea Soltermann

Quelle: SDA 0

Die AHV-Ausgleichskassen haben angekündigt, am Montag Online-Formulare und Informationen für Betroffene der Corona-Krise zur Verfügung zu stellen. Damit soll vor allem Selbständigerwerbenden ermöglicht werden, schnell und unkompliziert an Lohnersatz zu gelangen.

Den Ausgleichskassen ist bewusst, dass die wirtschaftliche Not der Selbständigerwerbenden und Angestellten mit Erwerbsausfall gross ist, wie die Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen und die Vereinigung der Verbandsausgleichskassen am Sonntag gemeinsam mitteilten.

Die Ausgleichskassen setzten alles ihnen Mögliche daran, den Auftrag des Bundesrates vom 20. März so schnell wie möglich umzusetzen. Betroffene sollten möglichst einfach und unbürokratisch Zugang zu den neuen Leistungen haben. Trotzdem müsse der Anspruch auf die Leistungen geprüft werden, so die Ausgleichskassen.

Anspruch haben Selbständigerwerbende, die keine Kurzarbeitsentschädigung geltend machen können, und Eltern, die ihre Arbeit aufgrund von Schulschliessungen unterbrechen müssen, um ihre Kinder zu betreuen. Ebenfalls Anspruch haben Personen bei ärztlich angeordneter Quarantäne.

1,5 Mrd. Franken an 160'000 Betroffene

Gemäss Schätzungen des Bundes ist mit über 160'000 Betroffenen zu rechnen. Die Ausgleichskassen gehen im Falle einer dreimonatigen wirtschaftlichen Einschränkung von Auszahlungen in der Höhe von 1,5 Milliarden Franken aus.

Für die Beratung und Auszahlung ist immer diejenige Ausgleichskasse zuständig, bei welcher die Betroffenen ihre AHV-Beiträge abrechnen. Ausgezahlt wird normalerweise nach einem Monat. Die Ausgleichskassen gehen davon aus, dass ab Mitte April Gelder fliessen können.

Um die Betroffenen bestmöglich zu unterstützen, sollen ab Montag Informationsmaterial und ein Online-Antragsformular in drei Sprachen im Internet zur Verfügung stehen. Manche Kassen haben auch ihr Beratungsteam für Telefonanrufe verstärkt.

Ebenfalls wird ein Merkblatt zum vorübergehenden Verzicht auf Verzugszinsen aufgeschaltet. Das Beitragsinkasso der AHV wird aufgrund der Massnahmen des Bundesrates entsprechend angepasst. Firmen, die weniger Löhne auszahlen und Selbständige, die tiefere Einkommen haben, können dies ihrer Ausgleichskasse melden und die Akontozahlungen werden unkompliziert reduziert, wie die Ausgleichskassen mitteilten.


NACHRICHTENÜBERBLICK NATIONAL

Präsident der Gesellschaft für Intensivmedizin hat sich angesteckt

Thierry Fumeaux, der geschäftsführende Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI), hat sich mit dem neuen Coronavirus angesteckt. Er äussert sich zuversichtlich, in ein paar Tagen wieder gesund zu sein.

Sein Fall sei nicht ungewöhnlich, sagte Fumeaux im Interview mit der "SonntagsZeitung" und "Le Matin Dimanche". Pflegepersonal und Ärzte auf den Intensivstationen trügen in dieser Pandemie ein Risiko. Fumeaux ist Co-Leiter der Intensivmedizin am Spital Nyon VD.

In Italien gehöre jede zehnte infizierte Person zum Gesundheitspersonal, trotz aller Vorsichtsmassnahmen, sagte Fumeaux. Meist seien es junge und gesunde Menschen, die rasch wieder gesund würden. "Doch für die Schweiz ist das eine Gefahr." Denn die Spezialisten seien im Kampf gegen Covid-19 unersetzlich.

Fumeaux ist laut eigener Aussage "sehr zuversichtlich", in einigen Tagen wieder gesund zu sein. Er sei seit Dienstag zuhause, habe nur wenige Beschwerden und gehöre zu keiner Risikogruppe.


Erneut 901 Fälle mehr in 24 Stunden - Zahl der Coronavirus-Fälle in der Schweiz auf 7014 gestiegen

Die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in der Schweiz steigt weiter rasant an: Am Sonntagmittag gab es bereits 7014 bestätigte Fälle, das sind mehr als noch vor 24 Stunden, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte. 60 Personen sind verstorben.

Die Kantone Tessin, Basel-Stadt und Waadt sind am stärksten betroffen. Die höchste Inzidenz (Fälle pro 100'000 Einwohner) hat laut aktualisiertem Situationsbericht zur epidemiologischen Lage der Kanton Tessin (283,5), gefolgt von den Kantonen Waadt (205,8) und Basel-Stadt (203,8).

Weltweit waren bis am Sonntagmorgen mehr als 300'000 Ansteckungen gemeldet, davon sind mehr als 13'000 Menschen gestorben. Allein in Italien sind mehr als 53'000 Personen erkrankt und 4825 gestorben.


Genf verzeichnet sechs neue Corona-Tote in zwei Tagen

Die Genfer Gesundheitsbehörden haben am Sonntag insgesamt 13 Todesfälle aufgrund des Coronavirus bilanziert - das sind sechs neue innerhalb von zwei Tagen. Bisher verläuft die Zahl der Krankheitsfälle ähnlich wie im Tessin, weshalb in den nächsten Tagen mit einer Verschlimmerung der Lage gerechnet wird.

Im Genfer Universitätsspital (HUG) sind aktuell 36 Patientinnen und Patienten auf der Intensivstation, wie Aglaé Tardin vom Kantonsärztlichen Dienst am Sonntag mitteilte. Letzte Woche waren es noch 12 Personen auf der Intensivstation gewesen.

Gesamthaft befinden sich 179 Personen wegen des Coronavirus im HUG. 46 waren es letzte Woche. Im ganzen Kanton Genf sind 1144 positiv getestete Fälle bekannt.


Polizei muss noch zu oft einschreiten

Der Grossteil der Bevölkerung hält sich an die Vorschriften des Bundesrats zur Bekämpfung des Coronavirus. Doch es gibt auch schwarze Schafe. Mit ihnen hat die Polizei alle Hände voll zu tun.

Diese habe in der vergangenen Woche zu oft einschreiten müssen, sagte Stefan Blättler, Präsident der Kantonalen Polizeikommandanten, im Interview mit dem "SonntagsBlick". Quer durch die Schweiz habe die Polizei festgestellt, dass Personen das Social Distancing nicht umsetzten. "Sie sassen gemeinsam in Pärken, verweilten in grossen Gruppen an den Seepromenanden und hielten auch sonst kaum Abstand."

Letztlich sei es eine Frage des gesunden Menschenverstandes, sagte Blättler. In dieser Situation sei man nicht nur für das eigene Handeln verantwortlich, sondern auch für die Konsequenzen, die dieses für andere habe. "Wir brauchen die gesamte Bevölkerung, um die Ausbreitung des Virus zu einzudämmen."

Eine Verbesserung der Situation stellt oberste Schweizer Polizist aber durchaus fest. Der Unterschied zu letztem Samstag sei markant: "Das Leben hat sich definitiv verlangsamt." Ob die neuen Massnahmen des Bundes Wirkung zeigten und die Polizei auch die bisher fast Unbelehrbaren erreiche, werde sich noch zeigen.

Viele Gespräche führen Polizistinnen und Polizisten auch mit Eltern, die ihre Kinder draussen zusammen spielen lassen. Auch diese werden nach Hause geschickt, was manchmal auf Unverständnis stösst. Blättler appelliert an die Eltern, ihre besondere Verantwortung wahrzunehmen. "Uns ist bewusst, dass aktuell viele Freiheiten eingeschränkt werden. Aber nur so können wir die Risikogruppen schützen."

Der Bundesrat ruft dazu auf, wann immer möglich zu Hause zu bleiben und einen Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten. Seit Freitag sind Gruppen von mehr als fünf Personen in der Öffentlichkeit verboten.


Wie Senioren nicht zuhause versauern und Junge besser helfen

Senioren über 65 fordert der Bundesrat wegen der Covid-19-Pandemie dringend zum Daheimbleiben auf. Das stellt viele von ihnen - vor allem Alleinstehende - vor grosse Probleme. Sozialkontakte können gänzlich wegfallen.

Manchen über 65-Jährigen ist der tägliche Gang zum Einkaufen oder der Café-Besuch eine liebgewordene Gewohnheit und ein Fixpunkt. Doch nicht nur das: Oft bildet diese Routine den einzigen täglichen Sozialkontakt für Seniorinnen und Senioren, wie Claudia Schweizer in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Sie ist leitende Psychologin in der Universitätsklinik für Alterspsychiatrie und -psychotherapie der Universitären Psychiatrischen Dienste (UPD) in Bern. Zuerst einmal hält sie fest, dass sich viele ältere Menschen vorbildlich an die Anweisungen der Behörden halten.

Tagesstrukturen geschlossen

Vielen ihrer Klienten erschwert die behördliche Aufforderung den Alltag aber beträchtlich. So sind bei den UPD in der Alterspsychiatrie alle Tagesstrukturen geschlossen. Insbesondere für demente Patienten fehlt damit die ambulante Tagesstruktur, was für Angehörige, die selber betagt sind, belastend sein kann.

So behelfen sich Schweizer und ihr Team derzeit mit Telefonaten oder in schwerwiegenden Fällen auch mit Hausbesuchen bei den ambulanten alleinstehenden Patienten, damit diese nicht in ein Loch oder in die Vereinsamung fallen. Diese Gefahr droht indessen nicht nur psychisch angeschlagenen Menschen.

Tagesstruktur erstellen

Auch Alleinstehende, deren soziales Leben plötzlich zusammenbricht, sind nicht davor gefeit, dass sie zuhause in eine Negativspirale geraten. Viele sozialpsychologische Strukturen würden fehlen, sagt Schweizer. Zudem verunsichert die aktuelle Situation und weckt Ängste. Da liegen grüblerische Gedanken nicht fern.

Um sich dem zu entziehen, rät Schweizer Seniorinnen und Senioren, sich an eine Tagesstruktur zu halten und den Alltag zu planen - halt ohne Einkaufsgang und Café-Besuch. Geplantes Handeln schützt vor Gefühlen des Kontrollverlusts und der Hilfslosigkeit.

Aufstehen zur gewohnten Zeit, Körperpflege und Anziehen seien schon einmal ein guter Anfang. Liegengelassenes lasse sich jetzt ebenfalls bestens erledigen. Die Tätigkeiten sollte man indessen dosieren und auch mit einer geplanten Kaffee- und Essenspause unterbrechen. Auch eine Lieblingssendung am Fernsehen oder im Radio helfe durch den Tag.

Rituale einhalten

Für ganz wichtig hält es die Fachfrau, den Kontakt zur Aussenwelt aufrecht zu erhalten. Dabei helfe ein tägliches Telefongespräch, auf das sich gerade Alleinstehende mit Bekannten oder Verwandten einigen sollten. Lang muss dieses Gespräch nicht dauern.

Findet es jeden Tag zur selben Zeit statt, sorgt es indessen auch für Struktur und Halt. Alleinstehende ohne nähere Bekannte könnten vielleicht mit jemandem aus der Nachbarschaft ein solches Gespräch vereinbaren. Oder Nachbarn könnten alleinstehenden älteren Menschen von sich aus ein solches Angebot machen.

Auch Telefonketten liessen sich einrichten. Die Pro Senectute lanciert derzeit eine. Überhaupt sind Rituale hilfreich, sagt Schweizer weiter. Jeden Tag zur selben Zeit einen Tee aufgiessen kann etwa ein solches Ritual sein.

Besuchsverbote belasten

Nicht zu unterschätzen sind die psychischen Folgen der Besuchsverbote in den Institutionen für Ältere. Ist bei Eheleuten etwa ein Partner in einem Pflegeheim, ist das Kontaktverbot schmerzlich. Selbstverständlich fehlen auch die Besuche von Kindern und Enkeln. Ausnahmen gibt es erst, wenn der Tod nahe ist.

Gerade Demente können durch ausbleibende Besuche in Stresssituationen geraten. Und auch Therapiefachleute haben keinen Zugang mehr. Auch hier rät Schweizer zum häufigen Telefonieren.

Hilfe mit Fingerspitzengefühl

Die grosse Solidarität und Hilfsbereitschaft im ganzen Land bewegen die Expertin. Sie hält aber fest, dass es vielen Vertretern der älteren Generation schwer fällt, Hilfe anzunehmen. Sie seien ihr Leben lang eigenständig gewesen und vielfach hindere das Gefühl zu stören, anderen zur Last zu fallen oder Scham sie daran, Hilfe anzufordern.

Darum braucht es seitens der Hilfswilligen ein gewisses Fingerspitzengefühl. Zwar bewegten sich viele Seniorinnen und Senioren äusserst agil im Internet. Wichtig ist es aber auch, an die Senioren zu denken, die nicht Zugriff aufs Internet haben, erklärt Schweizer.

Und gerade unter nicht vernetzten Menschen fänden sich oft diejenigen, die am meisten Hilfe bräuchten: Sozial schlechter Gestellte, in der Mobilität Eingeschränkte, Kranke. Ihnen gilt es laut Schweizer analog zu begegnen.

Sie empfiehlt etwa eine Papiernachricht im Briefkasten. Auf dem Papier sollten sich die Hilfswilligen vorstellen und ihr Hilfsangebot möglichst konkret darlegen. Zudem ist es gemäss der Gerontopsychologin auch nicht falsch, auf ältere Menschen zuzugehen. Derzeit wegen der Ansteckungsgefahr allerdings besser per Telefon.


Armeechef Süssli: «Weit über 100 Gesuche an die Armee»

Die Armeeangehörigen, die in den Kantonen im Kampf gegen das Coronavirus Assistenzdienst leisten, sind zunehmend gefragt. Weit über 100 Gesuche aus dem ganzen Land sind inzwischen eingegangen.

Armeechef Thomas Süssli nannte diese Zahl in einem Interview mit dem "SonntagsBlick". Zurzeit stünden gegen 200 Armeeangehörige im Einsatz. Bis Ende Woche seien 2000 Armeeangehörige aufgeboten worden. Diese seien vier Tage nach dem Aufgebot - nach einer Auffrischung der Ausbildung - einsatzbereit.

Hinzu kämen die Absolventen der Sanitäts- und Spitalrekrutenschulen, die ihre Fachausbildung bald beendeten. "So kommen wir kommende oder nächste Woche auf etwa 3000 Armeeangehörige, die das Personal in den Spitälern entlasten können", sagte Süssli. Auch das Grenzwachtkorps habe ein Unterstützungsgesuch an die Armee gestellt.

Die Armee kündigte vergangene Woche an, zu ihren 100 verfügbaren Beatmungsgeräten weitere 900 hinzuzukaufen. Eine erste Lieferung von 50 Geräten sei am Freitag eingetroffen, sagte Süssli. Über die Zuteilung der Geräte an die Kantone entscheide aber nicht die Armee, sondern der Bundesstab Bevölkerungsschutz.

"Druck auf der Truppe"

Süssli besuchte Anfang Woche ein Spitalbataillon im Einsatz. Der Wille der Truppe, zu helfen, sei gross und die Ernsthaftigkeit mit Händen zu greifen, sagte er im Interview. "Zugleich spürt man aber auch den Druck, der auf der Truppe lastet."

Der Bundesrat hatte Anfang Woche die Mobilisierung von bis zu 8000 Armeeangehörigen bewilligt. Diese unterstützen die zivilen Behörden im Gesundheitsbereich, in der Logistik oder im Transportwesen. Verteidigungsministerin Viola Amherd hatte von der grössten Mobilisierung seit dem Zweiten Weltkrieg gesprochen.

Die Dauer des vom Bundesrat beschlossenen Assistenzdienstes sei offen, sagte Süssli auf die Frage, wie lange WK-Soldaten für den Assistenzdienst eingesetzt werden dürften. Bei Verlängerungen liege die Priorität aber bei den Rekrutenschulen. Deren Angehörige seien in der Regel noch nicht in einer beruflichen Anstellung.


Autoexperte: Verzicht auf Mehrwertsteuer würde helfen

Autobranchenexperte Ferdinand Dudenhöffer hat einen Verzicht auf die Mehrwertsteuer bei hochwertigen Konsumgütern wie Autos vorgeschlagen. Eine derartige Massnahme könne in der Corona-Krise die private Nachfrage wieder in Gang bringen, sagte der Wissenschaftler der Universität St. Gallen am Sonntag.

Nachfrage-Impulse seien wichtig, damit die Hersteller und ihre Zulieferer in der aktuellen Flaute nicht ihre Kapazitäten und damit Arbeitsplätze abbauten.

Dudenhöffer zeigte sich skeptisch, ob allein mit den Instrumenten der Kurzarbeit und Liquiditätshilfen die deutsche Automobilindustrie durch die Krise gebracht werden könnte. Staatliche Finanzierungsbeiträge könnten nur eine kurze Brücke sein.

Von den Autoherstellern verlangte er mehr und preisgünstige Angebote für Auto-Abos inklusive aller Kosten. Den Kunden müsse zudem ein Sonderkündigungsrecht etwa bei Jobverlust eingeräumt werden.

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