Wintersport | Flims-Laax und Saas-Fee sind auf dem Papier die teuersten

Immer mehr Schweizer Skigebiete locken mit "dynamischen" Preisen

Immer mehr Bergbahnen setzen auf dynamische Preise. (Archiv)
1/1

Immer mehr Bergbahnen setzen auf dynamische Preise. (Archiv)
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

Flims-Laax GR und Saas-Fee führen neu die Hitparade der teuersten Skiorte der Alpen an. Zumindest auf dem Papier, denn immer mehr Bergbahnen setzen auf "dynamische" Preise und passen diese laufend der Nachfrage an.

Je nach Buchungszeitpunkt und Wetterverhältnissen können Wintersportler so auf das eine oder andere Schnäppchen hoffen. Teurer kann es umgekehrt für diejenigen werden, die ihren Skipass in der Hochsaison erst morgens an der Tageskasse kaufen.

Das schreibt die Skiatlas-App "Schnee und mehr", die alljährlich die Tarife für die gängigen Sechstagepässe in den beliebtesten Wintersportgebieten der Alpen vergleicht. Angeführt wird die aktuelle Rangliste mit 463 Franken zwar wiederum vom Zweiländerskipass Zermatt-Aostatal.

Werden aber nur die reinen Ortsskigebiete betrachtet, figuriert Zermatt mit 338 Franken gerade noch auf Platz 10. Neuer Spitzenreiter ist Flims-Laxx. Sechs aufeinanderfolgende Tage kosten dort in der Hochsaison 394 Franken. Auf den Plätzen zwei und drei liegen Saas-Fee mit 365 Franken und das französische Chamonix mit umgerechnet knapp 360 Franken.

Bei den genannten Preisen handelt es sich laut "Schnee und mehr" um Momentaufnahmen, da bis auf Chamonix alle Gebiete ihre Tarife "floaten". Das zeigt sich auch deutlich bei der viertplatzierten Jungfrau-Skiregion im Berner Oberland. Gemäss Preisliste kommt der Sechstagepass dort auf 356 Franken zu stehen. Online ist er aber derzeit für 285 Franken erhältlich.

Fixe Preise im Ausland

Jenseits der Landesgrenzen operieren die Bergbahnbetreiber noch weitgehend mit Fixpreisen. Ausserhalb der Schweiz zahlen demnach Skifahrer in Frankreich am meisten für den Pistenspass. So finden sich neben Chamonix neu auch die Trois Vallées sowie Les Arcs/La Plagne mit Preisen von etwas über 300 Euro (350 Franken) unter den Top Ten.

Beide Stationen gewähren allerdings relativ grosszügige Familienrabatte. Gleich dahinter folgen das Gebiet Dolomiti Superski in Italien und das Partymekka Ischgl, die mit 298,50 Euro (342 Franken) teuersten Skiregion Österreichs. Fast ebenso viel wird im Ötztal und am Arlberg verlangt.

Vergleichsweise günstig fahren Skitouristen in Deutschland. Die Topdestinationen Oberstdorf mit dem benachbarten Kleinwalsertal und Garmisch Partenkirchen beispielsweise berechnen für die Sechstagekarte Preise zwischen 270 und 280 Franken.

Artikel

Kommentare

Noch kein Kommentar

Kommentar

schreiben

Loggen Sie sich ein, um Kommentare schreiben zu können.

zum Login

Artikel

Empfehlungen

Heute im WB

Wettbewerb

Mitmachen und Gewinnen.

1815.ch | 1815.ch verlost 10 x 2 Tickets für das Spiel FC Sitten gegen FC Luzern. [...]

Oberwalliser Baby-Galerie

Eleni StuderLiam GindlFynn Furrer
zur Baby-Galerie

In der aktuellen RZ

Kolumne | Diese Woche zum Thema:...

Schlagabtausch zwischen Peter Bodenmann und Oskar Freysinger

Peter Bodenmann und Oskar Freysinger zum Thema «Selbstbestimmung».

RZ | Der ehemalige SP-Schweiz-Präsident und Hotelier Peter Bodenmann und Alt-Staatsrat und [...]

Aktuell auf 1815.tv

Anton Borter aus Turtmann

zum Video
Anmeldung - WB Newsletter

Walliser Bote - Newsletter

Rotten Verlag News

Ventil | der Walliser Blog

Nackedei

1815.ch | Wenns ums Nacktsein geht, scheiden sich oft die Geister. Während die einen sich vollkommen [...]

Aktuelle Verkehrsmeldungen

Sitemap

Impressum

MENGIS GRUPPE

Pomonastrasse 12
3930 Visp
Tel. +41 (0)27 948 30 30
Fax. +41 (0)27 948 30 31