Jassen in den schönsten Ecken der Schweiz und Europas

Claudia Willisch und ihre Schwester Mathilde Lauber geniessen die Jassausflüge nach 
Chamonix oder Leysin.
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Claudia Willisch und ihre Schwester Mathilde Lauber geniessen die Jassausflüge nach 
Chamonix oder Leysin.
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Quelle: 1815.ch 0

Sitten Claudia Willisch ist eine leidenschaftliche Jasserin. Zusammen mit ihrer Schwester Mathilde Lauber verpasst sie kaum einen Jassausflug von Ruffiner Reisen.

Jassen ist die grosse Passion von Claudia Willisch. «Wir haben schon als Kinder zu Hause immer mit unseren Eltern gespielt», erinnert sich die heute 68-Jährige zurück. Ihrem Hobby ist die gebürtige Täscherin, die seit rund 30 Jahren in ­Sitten lebt, bis auf den heutigen Tag treu geblieben. Ist sie Samstagabend zu Hause und läuft gerade der «Samschtig-Jass», verfolgt sie am Fernseher selbstverständlich den «Differenzler». Persönlich ist aber der «Schieber» ihr bevorzugter Jass. Allwöchentlich trifft sie sich jeweils am Donnerstagnachmittag im Pfarreizentrum in Sitten mit Gleichgesinnten zum Jassen. Daneben nimmt sie auch an Turnieren teil. Meistens in Begleitung ihrer Schwester Mathilde Lauber, die ihre Passion fürs Jassen teilt.

Jassreisen im Frühling und Herbst

Ihre Schwester begleitet sie auch auf ihren zahlreichen Jassreisen. «Wir waren sicher schon mehr als zehnmal auf einer Jassreise dabei», erzählt Willisch. Die jeweils im Frühling und Herbst angebotenen zweitägigen Jassaus­flüge von Ruffiner Reisen haben mittlerweile einen fixen Platz im Terminkalender von Claudia Willisch. Der Lago Maggiore, Chamonix, Leysin, Château-d’Œx… immer ist eine andere attraktive Destination das Ziel. In besonderer Erinnerung ist
ihr der Stausee Emosson geblieben. Doch be­sonders viel Zeit, die schönen Naturlandschaf-
ten zu geniessen oder interessante Ausflugs
ziele zu besuchen, haben die Teilnehmer

der Jassreisen nicht. Man ist schliesslich zum Kartenspielen da: vormittags, nachmittags und abends und tags darauf wieder am Vormittag – die leidenschaftlichen Jasserinnen und Jasser kommen voll auf ihre Kosten. Wer selbst kein «angefressener» Jasser ist, für den empfehlen sich solche Reisen eher weniger. «Aber man bucht ja auch keine Tennisferien, wenn man nicht gern stundenlang diesen Sport ausübt», sagt Willisch. «Für mich ist Jassen auch eine ­Hilfe, um geistig fit zu bleiben.» Dabei darf jedoch auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen.

Eine grosse Jassfamilie

Fast 50 begeisterte Jasser haben etwa an
der ­letzten Reise in diesem Frühling teil­genommen. «Viele Gesichter kenne ich von meinen ver­gangenen Ausflügen. Wir sind
wie eine grosse Familie», so Willisch. Beim
Jassen wird einem ­immer ein anderer Spielpartner zugelost. So kommt man ins Gespräch und lernt automatisch die übrigen Teil­-
nehmer kennen. Genug von ihrem Hobby hat Willisch noch lange nicht. Die nächste Jass­reise im Herbst ist schon fix im Kalender
markiert. nrz

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