Fussball | Sieben Verletzte

Polizisten in Bern bei YB-Feiern angegriffen

Trotz verbotener Pyrotechnik und Feuerwerk schritt die Polizei nicht ein. Später erhielten die Sicherheitskräfte eine Meldung über eine Auseinandersetzung. Ausgerückte Patrouille seien vor Ort von mehreren Vermummten mit Flaschen, Stühlen, Stangen und Körpergewalt angegriffen worden.
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Trotz verbotener Pyrotechnik und Feuerwerk schritt die Polizei nicht ein. Später erhielten die Sicherheitskräfte eine Meldung über eine Auseinandersetzung. Ausgerückte Patrouille seien vor Ort von mehreren Vermummten mit Flaschen, Stühlen, Stangen und Körpergewalt angegriffen worden.
Foto: Keystone

YB-Fans feiern am Samstag, 13. April in Bern den Meistertitel des BSC Young Boys, nach dem Super League Spiel zwischen dem FC Basel und dem Grasshopper Club Zürich.
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YB-Fans feiern am Samstag, 13. April in Bern den Meistertitel des BSC Young Boys, nach dem Super League Spiel zwischen dem FC Basel und dem Grasshopper Club Zürich.
Foto: Keystone

YB-Fans feiern am Samstag, 13. April in Bern den Meistertitel des BSC Young Boys, nach dem Super League Spiel zwischen dem FC Basel und dem Grasshopper Club Zürich.
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YB-Fans feiern am Samstag, 13. April in Bern den Meistertitel des BSC Young Boys, nach dem Super League Spiel zwischen dem FC Basel und dem Grasshopper Club Zürich.
Foto: Keystone

YB-Fans feiern am Samstag, 13. April in Bern den Meistertitel des BSC Young Boys, nach dem Super League Spiel zwischen dem FC Basel und dem Grasshopper Club Zürich.
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YB-Fans feiern am Samstag, 13. April in Bern den Meistertitel des BSC Young Boys, nach dem Super League Spiel zwischen dem FC Basel und dem Grasshopper Club Zürich.
Foto: Keystone

YB-Fans feiern am Samstag, 13. April in Bern den Meistertitel des BSC Young Boys, nach dem Super League Spiel zwischen dem FC Basel und dem Grasshopper Club Zürich.
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YB-Fans feiern am Samstag, 13. April in Bern den Meistertitel des BSC Young Boys, nach dem Super League Spiel zwischen dem FC Basel und dem Grasshopper Club Zürich.
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

In der Berner Innenstadt sind in der Nacht auf Sonntag mehrere Polizisten angegriffen worden. Sieben von ihnen wurden verletzt. Gemäss Kantonspolizei hatten sich in der Aarbergergasse zahlreiche Menschen versammelt, um den YB-Meistertitel zu feiern. Der Spieler Christian Fassnacht habe einen Pyro gezündet und müsse im Rahmen einer internen Sanktion mit einer massiven Busse rechnen.

Bei den Feiern seien verbotene Pyrotechnika und Feuerwerk abgefeuert worden. Mit Blick auf die Verhältnismässigkeit sei jedoch entschieden worden, nicht einzuschreiten, heisst es in der gemeinsamen Mitteilung der Kantonspolizei Bern, der Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland und der kantonalen Jugendanwaltschaft.

Kurz vor Mitternacht habe die Kapo dann vom Sicherheitsdienst eines Lokals in der Aarbergergasse eine Meldung über eine Auseinandersetzung erhalten. Zudem sei ein Überfall-Alarm eingegangen, der sich aber später als Fehlalarm herausgestellt habe.

Flaschen, Stühle und Stangen

Die beiden Einsatzkräfte einer ausgerückten Patrouille seien vor Ort von mehreren vermummten Personen angegriffen worden. Auch eine zweite Patrouille sei attackiert worden - mit Flaschen, Stühlen, Stangen und Körpergewalt. Sechs Polizisten und eine Polizistin wurden verletzt, sechs von ihnen wurden ins Spital gebracht.

In der Folge wurden gemäss Polizeiangaben weitere Einsatzkräfte aufgeboten, um die Verletzten in Sicherheit zu bringen und die Angreifer zurückzudrängen. Dabei hätten die Polizisten auch Pfefferspray und Einsatzstock verwendet. Ein Mann und ein Jugendlicher seien angehalten und verzeigt worden. Die Polizei sucht Zeugen.

YB verurteilt Angriffe auf Polizei

Der BSC Young Boys verurteilte am Sonntag die Angriffe auf die Polizei aufs Schärfste. "Mit grosser Enttäuschung und mit Wut" habe man von den Angriffen einiger Chaoten, die sich "Fans" nennten, aber mit den Werten von YB gar nichts zu tun hätten, Kenntnis genommen, hiess es in einer Mitteilung. YB werde alles daran setzen, die Staatsanwaltschaft bei den Ermittlungen zu unterstützen.

Der Spieler Christian Fassnacht werde mit internen Sanktionen rechnen müssen, insbesondere mit einer massiven Busse, nachdem er Pyro gezündet habe. "Es tut mir aufrichtig leid, dass mir in der grenzenlosen Euphorie diese Dummheit unterlaufen ist. Ich möchte mich dafür in aller Form entschuldigen", wurde Fassnacht in der Mitteilung zitiert.

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