1. Liga | 3:2-Niederlage nach Verlängerung in Genf
Der Siders-Zug stottert
Matthias Cifelli und Siders: Zweite Niederlage in Folge.
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Der HC Siders hat das Auswärtsspiel bei Genf/Servette II 2:3 (1:1, 1:0, 0:1, 0:1) nach Verlängerung verloren. Lange sah es gegen den achtplatzierten Gegner sogar danach aus, als würde für den Leader gar kein Punkt herausschauen.
Damit sind die Mittelwalliser nach ihrer ersten Saisonniederlage am letzten Samstag nicht auf die gewohnte Siegesstrasse zurückgekehrt. Die Souveränität scheint dem bislang verwöhnten Siders etwas abhanden gekommen zu sein. Zwar konnte Trainer Alain Darbellay nicht auf seinen gewohnten Stamm zurückgreifen, doch das Talent reichte allemal für einen Sieg bei diesem schwächeren Widersacher, der gerade mal einen Platz über dem Strich steht. Allerdings mit genügend Vorsprung auf den Neunten. Doch der Siders-Zug ist nach zwölf Siegen etwas ins Stottern geraten. Der Vorsprung auf den Zweiten Franches Montagnes beträgt nun noch zwei Punkte.
Es war Mathez, der sein Team in der 58. Minute vor der zweiten Nullrunde in Folge bewahrt hatte. Sein Tor zum 2:2 auf Zuspiel Rimanns rettete Siders immerhin in die Verlängerung. Rumo hatte in der 15. Minute zur 1:0-Führung getroffen (Zuspiel Bonny). Doch neuerlich Savary traf in der 63. Minute via Penalty (Foul Guyenet) zum 3:2 für den Aussenseiter. Überhaupt bissen sich die Walliser an diesem Stürmer die Zähne aus. Savary war an allen Genfer Toren beteiligt, traf zweimal und gab einmal das Zuspiel.
Weil der HC Siders aus Gründen des Verkehrs (Unfall) zu spät in Genf angekommen war, musste der Beginn der Partie um eine halbe Stunde auf 21.00 Uhr verschoben werden. Die Entscheidung fiel 35 Minuten vor Mitternacht.









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