Greifvögel | Petition der Walliser Gesellschaft für Wildtierbiologie

2500 Unterschriften für Sanierung gefährlicher Strommasten im Wallis

Die Walliser Gesellschaft für Wildtierbiologie übergab am Montag Staatsrat Roberto Schmidt eine Petition, die den Vogeltod durch Stromschlag verhindern will.
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Die Walliser Gesellschaft für Wildtierbiologie übergab am Montag Staatsrat Roberto Schmidt eine Petition, die den Vogeltod durch Stromschlag verhindern will.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 0

Die Walliser Gesellschaft für Wildtierbiologie überreichte dem Staatsrat am Montag eine Petition, welche den Schutz von Uhus und anderen Greifvögeln vor dem Stromtod fordert.

Nachdem im Januar ein Uhu-Männchen bei St-Leonard tot unter einer Stromleitung der Bahnlinie Siders-Sitten gefunden worden war, lancierte die Walliser Gesellschaft für Wildtierbiologie fauna.vs eine Petition zum Schutz des Uhus und anderer Greifvögel vor Stromschlägen.

Gemäss Mitteilung fordert die Petition «Stopp dem Stromtod von Uhu und anderen Greifvögeln» eine flächendeckende Sanierung aller gefährlicher Strommasten im Kanton. Dieses Anliegen unterschrieben 2500 Personen. Am Montag nun übergab die Gesellschaft Staatsratspräsident Roberto Schmidt im Regierungsgebäude in Sitten die Forderung. Gemäss dieser sollen die Walliser Regierung, die Elektrizitätsgesellschaften sowie die SBB und andere Bahninfrastrukturbetreiber rasch die nötigen Massnahmen in die Wege leiten, damit sämtliche gefährliche Strommasten im Wallis in den nächsten fünf Jahren saniert werden.

Die Übertragungsleitung, in der das Uhu-Männchen im Januar den tödlichen Stromschlag erlitt, ist inzwischen abgeschaltet. Doch damit sei das Problem nicht gelöst, wie fauna.vs in der Mitteilung festhält. Denn eine Studie der Universität Bern zeige, dass Stromschläge für Uhus im Wallis die Todesursache Nummer 1 sei. Aktuell würden im Kanton zehn Uhu-Brutpaare gezählt.

Laut der Studie stehen auf der SBB-Strecke zwischen Villeneuve und Brig 246 Freileitungsmasten, die ähnlich wie der Strommast von St-Léonard für Uhus und grosse Greifvögel zur Todesfalle werden können. Hinzu sollen mehr als 1500 weitere gefährliche Strommasten kommen, wie die Aussenstelle der Schweizerischen Vogelwarte festgestellt hat. Besonders gefährlich seien alte Masten von Mittelspannungsleitungen. Um einen Vogeltod durch Stromschlag zu verhindern, fordert fauna.vs deshalb die flächendeckende Sanierung aller gefährlicher Strommasten.

wh

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