Fotografie | Der Zermatter Jean-Pierre Perren ist mit seinen Fotos erneut an der photo Zürich vertreten

Bilder von Sand, Salz und der See

Naturlandschaften. Jean-Pierre Perren hat im vergangenen Herbst die fragile Maserung in lanzarotischen Sandstränden in den Kamerafokus genommen.
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Naturlandschaften. Jean-Pierre Perren hat im vergangenen Herbst die fragile Maserung in lanzarotischen Sandstränden in den Kamerafokus genommen.
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Bildkünstler. Von Kindsbeinen an ist Perren von der Fotografie fasziniert. Alles begann mit einer knallroten Konica-Kamera, ein Geschenk seiner Grossmutter.
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Bildkünstler. Von Kindsbeinen an ist Perren von der Fotografie fasziniert. Alles begann mit einer knallroten Konica-Kamera, ein Geschenk seiner Grossmutter.
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Perrens Werke werden an der kommenden photo Zürich im Januar 2018 zu sehen sein.
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Perrens Werke werden an der kommenden photo Zürich im Januar 2018 zu sehen sein.
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«Zweifarbige Sandkörner, Wellen und Salze zaubern wahre Meisterwerke in den Sand», so Perren zu seiner neusten Bildstrecke.
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«Zweifarbige Sandkörner, Wellen und Salze zaubern wahre Meisterwerke in den Sand», so Perren zu seiner neusten Bildstrecke.
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Perrens Werke werden an der kommenden photo Zürich im Januar 2018 zu sehen sein.
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Perrens Werke werden an der kommenden photo Zürich im Januar 2018 zu sehen sein.
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Quelle: 1815.ch 0

Bereits zum vierten Mal zeigt der Zermatter Bildkünstler Jean-Pierre Perren an der photo Zürich im Januar 2018 seine fotografischen Werke. «Ein unfassbares Glück», so Perren zu seiner abermaligen Teilnahme an der wichtigsten Werkschau für Fotografie in der Schweiz.

«SAND – vom Wasser gezeichnet», heisst die sieben Bilder umfassende Serie des 32-jährigen Wallisers. Die Fotografien seien im vergangenen Oktober auf Lanzarote vor der Küste Westafrikas entstanden, erklärt der Autodidakt, der seit zehn Jahren in Luzern zu Hause ist und in Olten arbeitet. Die Bilder, welche vorab zart und schlicht anmuten, seien zu verschiedenen Tageszeiten an unterschiedlichen Stränden der Insel, «deren wunderschöne Landschaft inzwischen weltbekannt ist», aufgenommen worden.

Flüchtiges einfangen

«An den Meeresufern Lanzarotes zaubern zweifarbige Sandkörner, zusammen mit den Wellen und den darin enthaltenen Salzen, wahre Meisterwerke in den Strand», schwärmt Perren. Durch den Wellengang der immerfort über den Sand streift, bilde sich – für einige Sekunden bloss – stets ein komplett neues Kunstwerk, sagt er zu den flüchtigen Naturschauspielen, die sich unablässig verändern. «Kunstvolle Gebilde, die, wie alles Leben, vergänglich sind. Und die nach kurzer Zeit wieder im Nichts verschwinden, um sich zu neuer Kunst zu formen. Genau jene Szenerie wollte ich für die Ewigkeit festhalten.»

Die Natur als Gestalter

Als er den Strand und die Beschaffenheit des Sandes an den Küsten Lanzarotes erblickt habe, sei er sogleich von den Sandmustern fasziniert gewesen. «Mir war klar, dass ich mich fotografisch auf jene aussergewöhnlichen Details fokussieren möchte», so der Zermatter zu seiner neusten Bildstrecke, die unter anderem zeigen soll, dass abstrakte Kunst auch in der Natur vorzufinden ist. «In diesem Fall ist die Natur selbst der Künstler, wird zu einem wahren Maestro», ist Perren, den das fotografische Handwerk von Kindsbeinen an begleitet, begeistert.

Grösste Werkschau für Fotografie

Nach den Bildstrecken «Verfolgt im Zwielicht» (2013), «Zuckerrausch» (2014) sowie «Blumenlicht» (2017) präsentiert der Heimwehwalliser heuer bereits seine vierte Fotoserie an der photo Zürich, die vom 12. bis am 16. Januar ausgetragen wird. Mit rund 27 000 Besuchern im vergangenen Jahr zählt sie gemäss Angaben der Organisatoren zu den grössten Publikumsveranstaltungen für Fotografie in Europa. «Die Ausstellung gehört alljährlich zu meinem absoluten Highlight», erklärt Perren zur Fotoschau. Der Anlass biete ihm unter anderem die Möglichkeit, seine Bilder vor grossem Publikum zu zeigen.

Kern der fünftägigen Werkschau bilden aktuelle Arbeiten von über 200 Schweizer Fotografen, die auf rund 7 000 Quadratmetern in Zürich-Oerlikon ihre Lieblingsarbeiten des vergangenen Jahres präsentieren. Jean-Pierre Perren ist zum vierten Mal zugegen – «ein unfassbares Glück!»

pan

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