Sprachaustauschprojekt | Schüleraustausch zwischen OS Crans Montana und Brig-Glis

Deux Langues – ein Ziel

Ein buntes Sprachengemisch in den Räumlichkeiten der HES-SO in Siders.
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Ein buntes Sprachengemisch in den Räumlichkeiten der HES-SO in Siders.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 0

Die kantonalen Verantwortlichen für den Schüleraustausch haben am Freitag in Siders rund 200 Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern aus Crans Montana und Brig-Glis besucht. Dieses Treffen ist ein wichtiger Schritt im gemeinsamen kantonalen Austauschprojekt der beiden OS-Schulen.

Ein buntes Sprachengemisch durchflutete am Freitagabend die Räumlichkeiten der HES-SO in Siders. Rund 400 Eltern aus Crans-Montana und Brig-Glis lernten sich im Rahmen des Sprachaustauschprojektes der beiden Orientierungsschulen kennen. Ihre Kinder hatten bereits in einem Treffen im Herbst einen Partner aus der jeweils anderen Schule gefunden. Bei interessanten Spielen auf Französisch und Deutsch vertieften sie nun ihre Bekanntschaft – begleitet und unterstützt von ihren Klassenlehrpersonen.

Anschliessend stellten sie sich gegenseitig ihre Eltern vor. Schon bald frischten auch Väter und Mütter aus dem Unter- und dem Oberwallis ihre Sprachkenntnisse auf, tauschten sich gegenseitig über ihre Familie aus und informierten sich etwa über Essgewohnheiten oder medizinische Besonderheiten ihrer Kinder.

Hochdeutsch statt Dialekt

Die Eltern wurden im Vorfeld durch die kantonalen Verantwortlichen für das Austauschprojekt über den Ablauf der Austauschwoche in der Schule und mögliche Umsetzungen in der Familie aufgeklärt. So erfuhren sie etwa von Sandra Schneider, dass das Handy in dieser Woche von den Kindern wenig genutzt werden soll, damit so oft wie möglich die direkte Kommunikation gepflegt werden kann.

Und Pascal Imhof bat die Eltern unter anderem darum, dass am gemeinsamen Familientisch im Oberwallis in Hochdeutsch und nicht in Dialekt gesprochen werden sollte. Der gemeinsame Aperitif sorgte dann schliesslich dafür, dass sich allenfalls vorhandene Vorbehalte und sprachliche Ängste bald einmal in Luft auflösten. Schuldirektorin Mendecino aus Crans-Montana und Schuldirektor Lochmatter aus Brig- Glis konnten feststellen, dass einer erfolgreichen Umsetzung des Projektes im April nichts mehr im Wege steht.

Christine Keller überbrachte die Grüsse von Movetia und dankte den Eltern, Lehrpersonen und Schuldirektionen für das grosse Engagement im Interesse eines vielfältigen Sprach- und Kulturausaustauschs. Sie bestätigte, dass der Bund über Movetia, der Kanton Wallis und Sponsoren das Projekt ideell und vor allem finanziell unterstützen, so dass den Eltern keine Kosten entstehen.

pd/map

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