Open Air Gampel | Die Toten Hosen rocken nächste Woche im Oberwallis

«Zum Feiern gibt es in Gampel dieses Mal jede Menge Anlass!»

Campino wird sicher für die eine oder andere Aktion in Gampel sorgen.
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Campino wird sicher für die eine oder andere Aktion in Gampel sorgen.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 0

Einer der Top-Headliner an der diesjährigen Jubiläumsausgabe des Open Air Gampel sind die Toten Hosen. Die deutsche Band um Frontsänger Campino freut sich, dem Oberwallis «einen erneuten Freundschaftsbeweis» zu erbringen.

«Die Toten Hosen» stehen am 20. August 2015 um 23:00 Uhr bereits zum vierten Mal auf der Gampjer Hauptbühne. Die Toten Hosen sind gleich zuoberst auf dem Line up – doch so gross wie jetzt waren Campino & Co noch nie, freuten sich die Organisatoren im Vorfeld über das Booking. Das letzte Album «Ballast der Republik» schaffte es in Deutschland, Österreich und der Schweiz für Wochen an die Spitze der Charts.

Gitarrist Michael Breitkopf alias Breiti und seine Bandkollegen, Frontsänger Campino sowie Andreas von Holst (Gitarre), Bassist Andreas Meurer und Vom Ritchie, der seit 1998 am Schlagzeug sitzt, sind bereits heiss auf das Walliser Festival, wie Breiti im Interview mit 1815.ch erklärt.

1815.ch: Zum Vierten Mal in Gampel: Freut ihr euch auf die Walliser Berge?

Breiti: Wir freuen uns immer auf das Festival in Gampel! Leider war bisher noch nie Zeit, sich die Berge mal aus der Nähe anzusehen, das muss wohl warten bis wir aufhören. Dann kaufe ich mir einen VW-Bus und fahre nochmal alle Orte ab, wo wir gespielt haben, an denen aber immer keine Zeit war, sich mal in Ruhe alles anzusehen.

Das OK hat sich im Vorfeld stolz darüber gezeigt, dass die Toten Hosen zwar von allen Seiten Anfragen für Auftritte an Schweizer Open Airs hatten, doch Gampel letzten Endes den Zuschlag erhielt: Ein Freundschaftsbeweis für uns «Bergler»?

Ja klar, aber das beruht ja auf Gegenseitigkeit. Das Publikum dort war bei unseren Auftritten jedes Mal voll dabei und auch sonst hat uns immer die lockere Atmosphäre dort gefallen. Vielleicht liegt es ja wirklich auch ein bisschen an den Bergen, wer weiß?

Da war doch noch was: Campinos waghalsige Kletteraktion am Open Air Gampel vor rund 10 Jahren ist vielen Festivalgängern noch in Erinnerung... An welche Szenen aus Gampel erinnern sich die Toten Hosen noch?

Da sind die Erlebnisse mit den anderen Bands, ich glaube als wir in den 90ern zum ersten Mal da waren, haben auch die Pogues gespielt, das war doch hier, oder? Die zu sehen war immer ein Erlebnis. Einmal waren Ska-P mit dabei, die wir danach eine Weile in Südamerika und anderswo dauernd wieder getroffen haben.

Dann sind da unsere Schweizer Freunde, von denen auch viele gerne hierher kommen. Von denen werde sich einige aber an unseren letzten Auftritt hier nicht so gut erinnern können. Es war heiß und sie haben eben zu früh ein bisschen zu viel Gas gegeben. Und dann sind da die vielen Begegnungen die man den ganzen Tag über hat, mit den Leuten, die hier arbeiten oder die man trifft, wenn man über das Gelände geht.

Das Wallis feiert in diesem Jahr 200-Jahre Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft: Und das Open Air Gampel wird 30 Jahre als – wusstet ihr das?

Nein, wussten wir nicht, hoffentlich kommen für das Festival noch viele Jahre dazu!

Ihr feiert doch auch schon eine längere Band-Zusammengehörigkeit: Feiert man so etwas überhaupt bei euch?

Vor unserem dreißigsten Bandgeburtstag haben wir tatsächlich überlegt, ob wir das feiern oder ignorieren sollen. Wir haben uns für feiern entschieden, wenn das kein Grund ist, was dann?

Wir freuen uns, dass wir immer noch in dieser Band spielen dürfen und dass es immer noch viele Leute gibt, die sich für unsere Konzerte und unsere Musik interessieren! Also, zum Feiern gibt es in Gampel dieses Mal jede Menge Anlass!

Ihr steht in der Gunst des Walliser Publikums – diese setzten euch zuoberst auf die OA Gampel Wunschliste, die vom OK angefertigt wurde: Wie wichtig ist euch eurer Image? Seid ihr gerne eine «Wunschband»?

Ein Image ergibt sich aus dem, was eine Band macht und wie sie ist, das ergibt sich eben. Aber auf so einer Wunschliste zu stehen, das bedeutet uns wirklich etwas. Wie gesagt, wir sehen es als Geschenk an, dass uns immer noch so viele Leute sehen wollen. Ein Grund mehr, unser Bestes zu geben, damit wir nochmal wiederkommen dürfen!

rul

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