Energiewende | Kanton will in den nächsten Jahren zwischen 25 und 30 Millionen bereitstellen

Höhere Förderbeiträge für energetische Sanierungen

Energieminister Roberto Schmidt (links) und Dienststellenchef Joël Fournier an der Medienkonferenz am Freitag in Sitten.
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Energieminister Roberto Schmidt (links) und Dienststellenchef Joël Fournier an der Medienkonferenz am Freitag in Sitten.
Foto: mengis media

Quelle: 1815.ch 0

Der Kanton Wallis erhöht ab sofort die Subventionen für energetische Sanierungen von Gebäudehüllen sowie für den Ersatz fossiler Heizungen. Zudem soll es eine Impulsberatung «erneuerbar heizen» geben.

Insbesondere würden die Förderbeiträge für Wärmepumpen, den Anschluss an Fernwärmeheizungen, für energetisch hochwertige Neubauten, für die Verbesserung des Energiestandards bestehender Gebäude oder den Einbau von automatischen Holzfeuerungen erhöht, heisst es in einer Mitteilung vonseiten des Kantons. Bei den anderen Massnahmen, wie der Wärmedämmung von Dächern oder Fassaden oder der Installation von thermischen Solaranlagen, bleiben die Subventionssätze auf dem Stand der Vorjahre.

Damit solle der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoss der Walliser Gebäude rascher gesenkt und die Energiewende beschleunigt werden. Man wolle mit höheren finanziellen Anreizen die Hauseigentümer für eine nachhaltige Klimapolitik sensibilisieren. Zudem hätten die Massnahmen positive Auswirkungen für die Umwelt und seien für die Eigentümer mit Energieeinsparungen und höherem Komfort verbunden. Überdies würde auch noch die lokale Wirtschaft unterstützt.

Das vom Bund und den Kantonen 2010 lancierte Gebäudeprogramm habe in den letzten drei Jahren im Wallis eine steigende Nachfrage erfahren. Es soll die Energieeffizienz fördern sowie die Nutzung erneuerbarer Energien im Gebäudebereich. Deshalb wolle man nun mit höheren finanziellen Subventionen zusätzliche Anreize für Gebäudesanierungen und den Ersatz von fossilen Heizungen schaffen. Für das Gebäudeprogramm sollen in den nächsten Jahren zwischen 25 und 30 Millionen Franken bereitgestellt werden.

Das Programm sei ein wichtiger Pfeiler der Energiepolitik. So würden knapp 50 Prozent der schweizerischen Primärenergie durch Gebäude verbraucht. Zudem verursache der Gebäudesektor rund einen Viertel der gesamten CO2- Emissionen. Und im Wallis würden über 51'000 (oder 45 Prozent) der Wohngebäude mit fossiler Energie geheizt.

Für jeden Franken, der im Rahmen des Gebäudeprogramms gesprochen werde, rechne man mit Investitionen von weiteren fünf Franken. Die im Budget 2020 vorgesehen Subventionen von 25 Millionen Franken würden somit Investitionen in der Höhe von 100 bis 120 Millionen Franken generieren.

Parallel zur Erhöhung der Subventionen lanciert der Kanton die Impulsberatung «erneuerbar heizen», mit der eine «neutrale und professionelle Beratungsdienstleistung» geschaffen werde. Sie ziele darauf ab, die privaten und institutionellen Hauseigentümer bei einem Heizungsersatz frühzeitig für erneuerbare Alternativen zu sensibilisieren.

pd/tma

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