Energie | Walliser Energieunternehmen will dem schwierigen Umfeld trotzen
FMV investiert kräftig
Zufrieden: die FMV-Spitzen Patrick Maret, Präsident Pascal Gross und Direktor Paul Michellod.
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Die FMV gibt sich trotz einem schwierigen Umfeld zuversichtlich. 2015 wird deshalb kräftig investiert.
Um die stark unter geratene Wasserkraft besser zu positionieren, haben die Alpenkantone deshalb eine Arbeitsgruppe «Grosswasserkraft» gebildet. Man trifft sich regelmässig auch mit Bundesparlamentariern. Man will eine Gleichbehandlung der Wasserkraft mir den neuen erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind. Die Wasserkraft muss gemäss den Alpenkantonen eine zentrale Stellung in der Energiestrategie des Bundes haben. Die Verantwortlichen der FMV wollen in Zukunft primär auf die Grosswasserkraft setzen. In den nächsten Jahren sind Investitionen von 130 Millionen Franken geplant.
Die durchschnittlichen hydrologischen Bedingungen im Jahr 2014 haben zu einer Produktion von rund einer Milliarde Kilowattstunden geführt. Die finanzielle Situation der FMV ist weiter sehr solide. Die liquiden Mittel belaufen sich auf 240 Millionen Franken, Schulden hat man keine. An der heutigen GV mussten die Verwaltungsräte Gaston Oggier, Dany Perruchoud, Michel Rausis und Felix Zurbriggen ersetzt werden, weil ihre Amtsdauer die statutarische Grenze erreichte. Neu wurden Christoph Bürgin, Jean-Pierre Morand, Olivier Salamin und Patrick Z’Brun für eine Periode von drei Jahren gewählt.
hbi








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