Wetter | Hundstage bringen zweite Hitzewelle dieses Sommers

Hitzewarnung der Stufe 3 für das Wallis

Auch dem Wallis steht eine weitere Hitzewelle bevor.
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Auch dem Wallis steht eine weitere Hitzewelle bevor.
Foto: Willy Zengaffinen

Quelle: SDA 0

Der Schweiz steht die zweite Hitzewelle dieses Sommers bevor. Am (morgigen) Dienstag, dem ersten Tag der Hundstage, dürfte es laut SRF Meteo wieder verbreitet 33 Grad heiss werden, an den Tagen danach noch heisser.

Von Mittwoch bis Freitag erwarten die Meteorologen Temperaturen von bis zu 35 Grad und lokal noch grössere Hitze, wie SRF Meteo am Montag mitteilte. Eine geringe Abkühlung wird für das Wochenende erwartet.

Der Bund hat für die Alpennordseite, das Wallis und das Südtessin eine Hitzewarnung der Stufe 3 ausgegeben, der mittleren von fünf Gefahrenstufen. Die Warnung gilt von Dienstagmittag bis Freitagabend. Im westlichen Mittelland, in Teilen des Wallis, Tessins und Graubündens herrscht zudem erhebliche Waldbrandgefahr.

Eine erste Hitzewelle mit Rekordtemperaturen erlebte die Schweiz Ende Juni. Am 30. Juni war es in Sitten 37 Grad heiss geworden, die höchste gemessene Temperatur in der Schweiz seit dem Sommer 2015. Ob dieser Rekord fallen werde, bleibe abzuwarten, schrieb SRF Meteo.

Der absolute Temperaturrekord der Alpennordseite mit 39,7 Grad stammt vom 7. Juli 2015, gemessen in Genf. Den landesweiten absoluten Rekord hält Grono GR im Misox. Dort war es im Hitzesommer 2003 am 11. August 41,5 Grad heiss.

Die Schweiz ist nicht alleine: Auch Deutschland und andere europäische Länder bereiteten sich am Montag auf einen neuen Hitzeeinbruch vor. Der Kieler Klimaforscher Mojib Latif warnte, die Häufigkeit der Hitzewellen sei "nicht mehr normal". Die Zahl der Hitzewellen sei inzwischen sehr hoch, sagte Latif der Zeitung "Augsburger Allgemeine". Sie habe sich "seit 1980 verdoppelt und zum Teil sogar verdreifacht". Dies sei letztlich eine Folge des Klimawandels.

Information für Fisch-Retter

Für die heisse Zeit vorgesorgt haben die Fischer. Für den Fall, dass wegen Wassermangels, Hitze und steigenden Wassertemperaturen Fische gerettet werden müssen, hat der Schweizerische Fischerei-Verband einen Ratgeber verfasst. Das Handbuch "Hitzesommer und Fischerei" richtet sich an Kantonalverbände und Angler.

Beispielsweise wird erklärt, wie Kaltwasserzonen eingerichtet werden können, wie das Wasser belüftet oder wie Wasserläufe beschattet werden können. Aber auch das Entsorgen verendeter Fische und die Öffentlichkeitsarbeit werden im Handbuch erläutert, etwa für den Fall, dass wegen hitzegestresster Fische nicht gebadet werden darf.

Der Beginn der neuen Hitzewelle fällt genau auf den Anfang der sogenannten Hundstage, die bis zum 23. August dauern. Mit Haushunden habe diese Zeit aber nichts zu tun, führt SRF Meteo aus. Der Begriff stammt von den alten Ägyptern.

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