Parteien | Buttet als Vizepräsident vorgeschlagen
Kampfwahl um sieben der elf Sitze im CVP-Parteipräsidium
Yannick Buttet will in die CVP-Parteispitze. (Archivbild)
Foto: Keystone
Nationalrat Gerhard Pfister ist als neuer CVP-Präsident unbestritten, aber um sieben Sitze im elfköpfigen Parteipräsidium bewerben sich zehn Personen. Der Entscheid liegt bei den Delegierten, die am 23. April in Winterthur zu einer DV zusammenkommen.
Neben dem Zuger Nationalrat Pfister, der die Nachfolge von Parteipräsident Christophe Darbellay antreten soll, gilt auch das neue Vizepräsidium der CVP Schweiz als gesetzt. Die Findungskommission empfiehlt, die Luzerner Nationalrätin Ida Glanzmann als Vizepräsidentin zu bestätigen.
Als Ersatz für den abtretenden Freiburger Nationalrat Dominique de Buman schlägt das Gremium als weiteren Vizepräsidenten den Walliser Nationalrat Yannick Buttet vor. Von Amtes wegen zum Parteipräsidium gehört als Fraktionschef der Tessiner Ständerat Filippo Lombardi.
Umkämpft sind hingegen die restlichen sieben Sitze im Parteipräsidium. Gemäss Angaben der Findungskommission vom Freitag haben zehn Personen ihr Interesse daran angemeldet. Fünf von ihnen sitzen bereits in diesem Parteigremium, fünf möchten dort Einsitz nehmen.
Bei den bisherigen handelt es sich um die Aargauer Grossrätin Marianne Binder-Keller, den Solothurner Ständerat Pirmin Bischof sowie die Nationalräte Martin Candinas (GR), Stefan Müller-Altermatt (SO) und Elisabeth Schneider-Schneiter (BL).
Neu um einen Posten bewerben sich der Waadtländer Nationalrat Claude Béglé, der Genfer Raymond Loretan, der Stadtberner Gemeinderat Reto Nause, JCVP-Präsident Tino Schneider und die jurassische Ständerätin Anne Seydoux-Christe.
Die Findungskommission wurde vom Luzerner Ständerat Konrad Graber geleitet. Weiter gehörten ihr Ständerat Filippo Lombardi als Fraktionspräsident, Nationalrätin Viola Amherd als Vize-Fraktionspräsidentin, Nationalrat Marco Romano als Präsident der Groupe latin sowie der bisherige Parteipräsident Christophe Darbellay an.









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