Migration | Berufung der Anwohner findet Gehör

Kantonsgericht entscheidet gegen Asylunterkunft in Gamsen

Vorerst kein Asylzentrum in Gamsen. Das Kantonsgericht hat die Beschwerden der Anwohner gutgeheissen.
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Vorerst kein Asylzentrum in Gamsen. Das Kantonsgericht hat die Beschwerden der Anwohner gutgeheissen.
Foto: Walliser Bote

Quelle: 1815.ch 1

Der Kanton scheitert vorerst mit seinem Vorhaben, in den ehemaligen Arbeiterunterkünften in Gamsen ein provisorisches Durchgangszentrum für Asylbewerber einzurichten. Das Kantonsgericht gibt den beschwerdeführenden Anwohnern Recht.

Im Januar 2016 beantragte das Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur (DGSK) eine fünfjährige Genehmigung zur Nutzung von Arbeiterunterkünften für die Unterbringung von Asylbewerbern in Gamsen. Die Räumlichkeiten wären für Familien, sowie für alleinstehende Frauen und Männer vorgesehen gewesen, welche direkt aus den Verfahrenszentren des Bundes ins Wallis gekommen wären, hält der Kanton in einer Mitteilung fest.

Die vom DGSK beantragte Verlängerung ist von der Gemeinde Brig-Glis im Mai 2016 genehmigt worden. Nachdem meherere Anwohner dagegen Berufung eingelegt hatten, wurde die Genehmigung vom Staatsrat bestätigt. Nun hat das Kantonsgericht den beschwerdeführenden Anwohnern Recht gegeben.

Man nehme die Entscheidung des Kantonsgerichts zur Kenntnis und werde die Gründe für das Urteil analysieren, so das DGSK. Man bedauere jedoch, dass das Asylzentrum in Gamsen nicht eröffnet werden könne. Die Asylsuchenden hätten sich dort vorübergehend aufgehalten, bis diese in eine andere Unterkunft im Oberwallis umgezogen wären.

Für eine erfolgreiche soziale und berufliche Integration der Asylbewerber sei es wichtig, so hält das DGSK weiter fest, dass man in allen Teilen des Kantons über Durchgangszentren verfüge.

pan

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Kommentare

  • Clélia Morand, Vernayaz - 52

    Seit ich den Artikel (Das Tagebuch einer Bieler Islamisten gelesen habe: Artikel heute in 20 Minuten) stelle ich mir die Frage, wie es in der Schweiz in 20 Jahren aussehen wird.Es kamen im Jahr 2000 Jihadisten als Asylsuchende in die Schweiz, erhielten Sozialhilfe und mit diesem Geld unterstützten sie den Jhiade und bereiteten einen Anschlag vor, der Gott sei Dank fehlgeschlagen hat.Wir Schweizer haben keine Wahl wenn in einem Kanton ein Asylzentrum gebaut wird aber ich denke, diese Migranten sollten rigoros kontrolliert werden bevor sie hier Fuss fassen und obendrein den Schweizerpass erhalten.

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