Fischzucht | Wirtschaftsstandort Leuk hat «dicken Fisch» an Land gezogen

Kaviar-Zuchtanlage in Susten geht in Betrieb

Blick in die neue Kaviarzuchtanlage in Leuk-Susten.
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Blick in die neue Kaviarzuchtanlage in Leuk-Susten.
Foto: 1815.ch

Peter Brabeck-Lamathe, Nestlé-Chef und Verwaltungsrat der Kasperskian AG, begrüsste zahlreiche Lokal-Prominenz zur Eröffnung der Kaviarzuchtanlage in Leuk-Susten.
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Peter Brabeck-Lamathe, Nestlé-Chef und Verwaltungsrat der Kasperskian AG, begrüsste zahlreiche Lokal-Prominenz zur Eröffnung der Kaviarzuchtanlage in Leuk-Susten.
Foto: 1815.ch

In der Anlage werden Russische und Sibirische Störe gehalten.
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In der Anlage werden Russische und Sibirische Störe gehalten.
Foto:

Peter Brabeck-Lamathe erklärt Staatsrat Maurice Tornay die Abläufe in der Zuchtanlage.
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Peter Brabeck-Lamathe erklärt Staatsrat Maurice Tornay die Abläufe in der Zuchtanlage.
Foto: 1815.ch

Quelle: 1815.ch 6

In Leuk-Susten ist am Freitagmorgen eine Kaviar-Zuchtanlage in Betrieb genommen worden. Es ist erst die zweite ihrer Art in der Schweiz.

Das sind gute Nachrichten für den Wirtschaftsstandort Leuk: In einer 6000 Quadratmeter grossen Halle ist neben dem Tropenhaus Frutigen im Berner Oberland die zweite Kaviarzuchtanlage in der Schweiz in Betrieb genommen worden. 30 Millionen Franken wurden dazu investiert. 15 Arbeitsplätze sind geschaffen worden.

Dabei wird bei der Kasperskian AG auf Nachhaltigkeit des Produkts grossen Wert gelegt, wie Nestlé-Chef Peter Brabeck-Letmathe, Verwaltungsrat der Kaperskian AG, in seiner Rede vor viel lokaler Prominenz und in Anwesenheit von Staatsrat Maurice Tornay festhhielt. «Wir sind stolz, dass die Störe unserer Anlage zur Kaviarproduktion nicht geschlachtet werden, sondern sozusagen wie Kühe gemolken werden, und dann wieder in die Becken zurückgesetzt werden», so Peter Brabeck.

In den Becken der Anlage wachsen Russische und Sibirische Störe heran. Die vierjährigen Süsswasserfische, die bis zu 100 und mehr Jahre alt werden können, stammen aus Zuchten aus Deutschland. Fortan wird in der Anlage aber selbst für Nachwuchs gesorgt.

«Vorerst wollen wir uns auf den Schweizer Markt konzentrieren, haben natürlich langfristig auch die Märkte in Übersee und sowie jene in Asien im Visier», erklärt der aus Visp stammende Renato Stefani, welcher als CEO der Kasperskian AG auftritt. Zu Produktionszielen und zu der Anzahl Fische, die in den Becken der neuen Anlage schwimmen, wollte sich Stefani aus Konkurrenzgründen nicht äussern.

zen

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Kommentare

  • Karl - 1513

    Eine Wolfszucht wäre besser für unseren Kanton.

  • Wismer Daniel - 1725

    Fischlaich für die Dekadenten und möchte gern "etwas besseres sein"!
    Da ist mir noch eine Cervelat vom Grill lieber.

    • Wismer Daniel - 52

      @ albam ( n?) in der Tat habe nichts begriffen - hast recht !

    • Albam - 1812

      Die 15 Arbeitsplätze sind wichtig. Bleib Du mit deinem Cervelat. Leider nichts begriffen....

    • rollover - 162

      Dann geniesse sie

  • Glooji - 2316

    Gute Neuigkeiten und Aushängeschild für einen innovativen Wirtschaftsstandort Oberwallis!
    Bleibt zu hoffen, dass sich unsere Leistungsträger in Zukunft verstärkt ums "Fische an Land ziehen" anstatt ums "dem Wolf hinterherrennen" kümmern.
    Nur ersteres schafft neue Arbeitsplätze... Ein Blick nach Südtirol ist dazu empfehlenswert.

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