Gesellschaft | Deutscher Student galt seit 1965 als vermisst

Knochenfund im Lötschental löst 53 Jahre alten Fall

Geklärt. In diesem Sommer wurde in Wiler ein Oberschenkelknochen entdeckt. Dieser gehört zu einem deutschen Studenten, der seit einer Bergtour im Jahr 1965 als verschollen galt. (Symbolbild)
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Geklärt. In diesem Sommer wurde in Wiler ein Oberschenkelknochen entdeckt. Dieser gehört zu einem deutschen Studenten, der seit einer Bergtour im Jahr 1965 als verschollen galt. (Symbolbild)
Foto: Walliser Bote

Quelle: 1815.ch 0

In Wiler im Lötschental sind im August ein Oberschenkelknochen und ein Rucksack gefunden worden. Wie die «Westdeutsche Allgemeine Zeitung» nun schreibt, gehören sie zu einem Deutschen, der seit über 50 Jahren vermisst wurde.

Laut «Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)» gehören der Oberschenkelknochen und Rucksack zu einem damals 22-jährigen Studenten aus Witten bei Dortmund, der 1965 für einen Bergsteigerkurs in die Schweiz reiste. Demnach wollte dieser im Anschluss an den Kurs mit einem Freund eine Bergtour unternehmen. Letzterer sagte aufgrund des schlechten Wetters aber ab. Und so machte sich der 22-Jährige allein auf den Weg. Kurz darauf verlor sich seine Spur. 1977 wurde er für tot erklärt.

Gemäss «WAZ» gab die Familie die Hoffnung, den Studenten wieder zu finden, nie auf.

Familientragödie geklärt

Im Gepäck, schreibt das Portal weiter, habe man zudem eine Fahrkarte gefunden, die 1965 in Witten abgestempelt worden war. Die deutsche Polizei konnte in den Akten jedoch keinen Vermisstenfall aus jener Zeit finden. Wenig später berichtete die «WAZ» über Vermisstenfälle in der betreffenden Region. Auch der Fund des Oberschenkelknochens wurde darin erwähnt.

Die Frau eines Angehörigen stiess demnach per Zufall auf den Artikel und wies ihren Mann darauf hin, dass der Fall etwas mit seinem vermissten Cousin zu tun haben könnte. Der Ehemann informierte wiederum die Schwester des Verschollenen, die sich an die Polizei wandte. Eine DNA-Probe zeigte schliesslich: Der Knochen gehört dem vermissten Studenten.

Die Familie will die sterblichen Überreste nun nach Deutschland holen und sie dort beerdigen.

msu

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