St. Anna in Steg
Konzept der Integration erfolgreich umgesetzt
Steg: Erfolgreiche Neuausrichtung Haus der Generationen St. Anna
Foto: zvg
Am vergangenen Mittwoch hielt der Verein Haus der Generationen in der Burgerstube in Steg die GV ab. Die Bilanz ist erfreulich.
Nach einer intensiven Phase des Neubaus, des Umbaus und der Sanierung konnte das Haus der Generationen St. Anna in Steg bei guter Belegung das Konzept der Integration von verschiedenen Leistungsempfängern und Leistungserbringern in der gleichen Einrichtung umsetzen.
Gepflegte und benützerfreundliche Umgebung
Die Betreuung von betagten Mitmenschen konnte ergänzt werden durch die Eröffnung der Kita in Steg und dem Mittagstisch in Raron, der regionalen Väter- und Mütterberatungsstelle und dem neuen Sicherheitskonzept. Eine gepflegte sowie benützerfreundliche Umgebung für die Bewohner, Kinder und Besucher bildet eine wertvolle Ergänzung der vollzogenen baulichen und konzeptionellen Veränderungen. Zu guter Letzt sind auch die Beschlüsse betreffend Revision der Statuten und betreffend ein neues Organisationsreglement in die Tat umgesetzt worden.
Die betreuten Personen stammen aus über 20 Gemeinden des Ober- und Mittelwallis. Obwohl die meisten Betagten in den 4 Gründergemeinden domiziliert sind, sind praktisch die Hälfte der Betreuungstage aus anderen Gemeinden.
«Äusserst schwierig»
Die Eröffnung einer Einrichtung für die familienergänzende Tagesbetreuung in Steg und in Raron war nicht nur arbeitsintensiv, sondern stellte eine grosse Herausforderung dar. Insbesondere die Ermittlung der Belegungszahlen während der ersten drei Jahre erwies sich als äusserst schwierig und damit verbunden auch die Personalplanung.
Erstaunlich positiv waren die Belegungszahlen im Bereich Säuglinge, die guten Zahlen im Bereich Kinderkrippe und die vielen Schüler, welche insbesondere den Mittagstisch in Raron belegten. Dank der Subventionen des Kantons, der Anstossfinanzierung durch den Bund und Spenden konnte nicht nur ein positives finanzielles Ergebnis erreicht werden, sondern die Kosten für die Materialien und den Spielplatz vollständig abgeschrieben werden. Mit Ausnahme eines Kleinkindes sind alle Kinder in den 4 Gründergemeinden domiziliert oder besuchen dort die Schule.
Im Rahmen der budgetierten Werte
Im Bereich Alters – und Pflegeheim liegen die Kosten im Rahmen der budgetierten Werte Bei den Abschreibungen ist eine Zunahme von 105‘000 Franken im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Auf der Ertragsseite fallen vor allem die tieferen Erträge im Pflegebereich ins Gewicht. Diese sind sowohl gegenüber dem Budget 2013 wie auch dem Abschluss 2012 um über 200‘000 Franken tiefer ausgefallen. Dieser Ertragseinbruch hat einen positiven Grund.
Die Pflegebedürftigkeit der Bewohner des St. Anna war im Jahre 2013 unterdurchschnittlich. Das Betriebsergebnis des Bereich Alters- und Pflegeheim weist entsprechend der dargelegten Gründe ein Jahresverlust in der Höhe von 145‘599.00 Franken aus. Die Bilanzsumme hat sich auf Grund aufgrund des Neubaus, Umbaus und der Sanierung um 20% auf 9‘599‘525 Franken erhöht. 65 Prozent der Passiven sind in Form von Eigenkapital. Diese Bilanzstruktur erlaubt es, die Fremdkapitalkosten (37‘375 sfr) auf weniger als ein Prozent des Aufwandes zu begrenzen.
Die Bereich KITA ist finanziell erfolgreich gestartet und hat im letzten Jahr einen Gewinn von 7‘208 sfr erwirtschaftet. Dieses gute Resultat in den ersten 5 Monaten seit der Eröffnung ist, neben der über den Erwartungen liegenden Nutzung der KITA, ebenfalls auf die Unterstützung von Gemeinden, Kanton und Bund zurück zu führen. Für die Finanzierung der Einrichtungen und den Spielplatz wurden grosszügige Spender gefunden.









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