Open Air Gampel | Unbekannte fackelten Pyros während Konzerten ab

«Solche Fackeln können grosses Unglück anrichten!»

Unsinnige Aktion am Open Air in Gampel: Während dem Konzert von «The Prodigy» zündeten Festivalbesucher mehrere Pyros an.
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Unsinnige Aktion am Open Air in Gampel: Während dem Konzert von «The Prodigy» zündeten Festivalbesucher mehrere Pyros an.
Foto: 1815.ch

Unsinnige Aktion am Open Air in Gampel: Während dem Konzert von «The Prodigy» zündeten Festivalbesucher mehrere Pyros an.
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Unsinnige Aktion am Open Air in Gampel: Während dem Konzert von «The Prodigy» zündeten Festivalbesucher mehrere Pyros an.
Foto: 1815.ch

Quelle: 1815.ch 2

Die Polizei bilanzierte in diesem Jahr ein friedliches Gampjer Open Air. Zu gefährlichen Situationen kam es jedoch, als mehrere Unbekannte während den Konzerten Pyros inmitten von tausenden Menschen abfackelten.

Vor der Hauptbühne wurde in diesem Jahr nicht nur getanzt und gefeiert: Unbekannte fackelten während den Konzerten von «Kraftklub» sowie «The Prodigy» auch Pyros ab. Die Polizei vor Ort bekam erst im Nachhinein Wind von der Sache, wie der zuständige Verantwortliche des Polizeidispositivs, Robert Steiner, Chef der Kriminalpolizei Wallis, auf Anfrage erklärt. «Leider führten unserere anschliessenden Ermittlungen nicht dazu, jemanden zu identifizieren.»

Steiner ist sich der Tatsache bewusst, dass Pyros mittlerweile nicht mehr nur an Sportevents eingeschmuggelt werden, sondern auch an Musikfestivals. «Trotz der Tatsache, dass die Security, welche für die Eintrittskontrollen zuständig gewesen ist, sehr zuverlässig arbeitete, ist man nie ganz gefeit vor Sicherheitslücken.»

Obwohl das Festivalgelände in diesem Jahr mit Hilfe von Kameras überwacht war, dienten die Aufnahmen nicht dazu, allfällige Straftaten aufzuklären, geschweige denn einzelne Personen zu identifizieren, betont der Polizeiverantwortliche. «Die Kameras dienten lediglich dazu, dem Organisationskomitee zu einem späteren Zeitpunkt Aufschlüsse über die verschiedenen Bewegungsabläufe zu geben.»

Falls die Polizei im Nachhinein Hinweise auf die fehlbaren Personen erhalten würde, werde man diese verzeigen. Leider fehlen der Polizei zurzeit entsprechende Zeugen als auch Anhaltspunkte, um die Fackelzünder dingfest zu machen, so Steiner.

Künftig müsse man solche Geschehnisse vermehrt in den Fokus rücken, da es sich um ein grosses Sicherheitsrisiko handelt. «Denn solche Fackeln können schnell einmal grosses Unglück anrichten. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ein Barbetrieb oder gar die Bühne in Brand geraten wäre! Und erst recht nicht zu unterschätzen ist die Brenntemperatur, die bis zu tausend Grad betragen kann.»

Trotz dieser unsinnigen Pyro-Aktionen, bestätigt Steiner den generell harmonischen Verlauf des Oberwalliser Grossanlasses. «Im Bereich Sicherheit haben wir in diesem Jahr eine gute Bilanz ziehen können. Es war ein durchwegs friedliches Festival.»

rul/zen

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Kommentare

  • Blums - 61

    Friedliches OpenAir, sagt man so schön

    Viele Diebstähle und POLIZEI/SECURITY kontrolliert nicht mal richtig

    • christian - 10

      an welchem open air warst den du?
      ich habe überhaupt nichts von diebstählen gehört. und vom hören sagen war die polizei ziemlich präsent, vor allem am bahnhof visp...;)

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