Schule | Aufgrund von Verhaltensschwierigkeiten gewisser Schüler wurde ein Massnahmenpaket umgesetzt

Vier Abgänge von Lehrpersonen am Schulzentrum von Nax sorgen für Aufruhr

In Nax war eine Standortbestimmung mit Bildungsminister Christophe Dabellay nötig. Jetzt soll wieder Ruhe einkehren. (Symbolbild)
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In Nax war eine Standortbestimmung mit Bildungsminister Christophe Dabellay nötig. Jetzt soll wieder Ruhe einkehren. (Symbolbild)
Foto: Keystone

Quelle: 1815.ch 0

Infolge der Kündigung von vier Lehrpersonen des Schulzentrums von Nax organisierte das Departement für Volkswirtschaft und Bildung eine Arbeitssitzung mit den Gemeindebehörden, der Schuldirektion und der Vereinigung der Eltern von Schülern. Man wolle, dass alle Betroffenen die Schulzeit in Ruhe fortsetzen können.

Gemäss Mitteilung vonseiten des Kantons haben sich die zuständigen Vertreter mit dem Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Bildung Christophe Darbellay für eine Arbeitssitzung getroffen. Eine Standortbestimmung, die gezeigt habe, dass alle Seiten gewillt sind, «der Schule von Mont-Noble die nötigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen, damit die betroffenen Schüler, Lehrpersonen und Eltern die Schulzeit in Ruhe fortsetzen können».

Ausserdem habe man die verschiedenen Massnahmen hervorgehoben, die in den letzten Jahren getroffen wurden, um den Bedürfnissen der Schüler sowie der Lehrpersonen gerecht zu werden. Aufgrund von Verhaltensschwierigkeiten gewisser Schüler und analog zu dem, was in ähnlichen Situationen in anderen Walliser Schulzentren unternommen wurde, seien bereits spezifische Schritte eingeleitet worden. So seien in der Schule von Nax bereits zahlreiche, qualitative Massnahmen umgesetzt worden.

Das Departement habe die Kündigung der vier Lehrpersonen zur Kenntnis genommen und werde die offenen Stellen unverzüglich ausschreiben. Den Lehrpersonen, die ihre Aktivität am Schulzentrum Nax weiterführen möchten, würde bei der Organisation des nächsten Schuljahres besondere Beachtung geschenkt.

pd/tma

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Infos

Massnahmen

  • Intervention einer Fachlehrperson zu 20 Prozent
  • Anstellung eines Vollzeitpraktikanten
  • Unterricht in zwei Gruppen, wobei gewisse Klassen während der Woche regelmässig halbiert werden
  • Platzierung von Schülern in Institutionen, deren besonderen Bedürfnisse im Rahmen einer herkömmlichen Schule nicht Rechnung getragen werden kann

 

  • zahlreiche Sitzungen mit dem Amt für Kindesschutz (AKS) und dem Zentrum für Entwicklung und Therapie des Kindes und Jugendlichen (ZET)
  • regelmässige Präsenz der Direktionsmitglieder, der pädagogischen Beraterin und des Schulinspektors vor Ort
  • zahlreiche Treffen zwischen den Schulbehörden und den Eltern von Schülern.

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