Steuergesetz | Grundstücksteuer bleibt den Gemeinden erhalten

Städte wehren sich erfolgreich

Grundstücksteuer. Die Gemeinde Visp bekommt jährlich rund 1.4 Mio. Franken von Lonza, Lalden gut eine halbe Mio. von der DSM.
1/1

Grundstücksteuer. Die Gemeinde Visp bekommt jährlich rund 1.4 Mio. Franken von Lonza, Lalden gut eine halbe Mio. von der DSM.
Foto: mengis media / Andrea Soltermann

Quelle: 1815.ch /dab 0

Walliser Gemeinden, die grosse Unternehmen beheimaten, atmen auf. Sie können weiterhin die Grundstücksteuer auf der der Produktion dienenden Installationen und Maschinen einziehen.

Der Grosse Rat hat die entsprechenden Anträge, diese Steuer auf Gemeindeebene abzuschaffen, allesamt abgelehnt. Über den Beibehalt der Grundstücksteuer auf kommunaler Ebene dürften sich im Oberwallis vor allem Lalden sowie Visp freuen, beides Standortgemeinden grosser Unternehmen (DSM in Lalden, Lonza in Visp). Dank der Grundstücksteuer fliessen jährlich beträchtliche Summen in die jeweilige Kassen, gut eine halbe Mio. Franken in Lalden, rund 1.4 Mio. Franken in Visp.

Niklaus Furger, CVPO-Grossrat und Gemeindepräsident von Visp, warnte den Grossen Rat davor, die Gemeinden im Rahmen der Steuerreform noch weiter zu belasten. «Bis jetzt haben die Städte diese Vorlage ausgehalten.»

Die Forderungen, die Steuer abzuschaffen, kam aus den Reihen der FDP-Fraktion. Hier ist man der Meinung, dass die Steuer die Unternehmen unnötig belastet und dass sie zudem nicht gerecht sei, zumal die Gemeinden ohne grossen Unternehmen auf ihrem Territorium nicht davon profitieren.

Die Reform des kantonalen Steuergesetzes ist notwendig, weil das Schweizer Steuerwesen an internationale Standards angepasst werden muss. Im Wesentlichen geht es um die Senkung des Gewinnsteuersatzes für Unternehmen. So sieht die Reform etwa vor, Gewinne bis 250'000 Franken neu noch mit 11,89 Prozent zu besteuern. Für Unternehmen mit einem Gewinn von über 250'000 Franken ist ein Steuersatz von 16,98 vorgesehen.

Die Steuervorlage wurde in einer ersten Lesung vom Parlament mit 74 Ja- zu 26 Nein-Stimmen bei 12 Enthaltungen angenommen. Die zweite Lesung ist für die kommende März-Session vorgesehen.

dab

Artikel

Kommentare

Noch kein Kommentar

Kommentar

schreiben

Loggen Sie sich ein, um Kommentare schreiben zu können.

zum Login
Corona Infoseite

Wallis: Abgesagt oder verschoben wegen Corona

Veranstaltungen

Heute im WB

Aktuelle Verkehrsmeldungen

In der aktuellen RZ

Kolumne | Diese Woche zum Thema:

Offene Fragen zur Corona-Pandemie

Peter Bodenmann und Oskar Freysinger schreiben bis auf weiteres im Walliser Bote.

RZ | Der ehemalige SP-Schweiz-Präsident und Hotelier Peter Bodenmann und Alt-Staatsrat und [...]

Oberwalliser Baby-Galerie

Adara Palomo BlancoLenja MischlerLena Blötzer
zur Baby-Galerie
Anmeldung - WB Newsletter

Walliser Bote - Newsletter

1815.märt - Jetzt inserieren

Hier können Sie Ihre Inserate direkt, günstig und flexibel im Walliser Bote und der Rhone Zeitung aufgeben.

Rotten Verlag News

Sitemap

Impressum

MENGIS GRUPPE

Pomonastrasse 12
3930 Visp
Tel. +41 (0)27 948 30 30
Fax. +41 (0)27 948 30 31