1.-August-Feier | Gemeinsame Feier der Gemeinden Bürchen und Törbel

Törbel ist nicht Tokio

Bürchens Präsident Philipp Zenhäusern bedankte sich bei den zahlreich erschienenen Gästen.
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Bürchens Präsident Philipp Zenhäusern bedankte sich bei den zahlreich erschienenen Gästen.
Foto: Walliser Bote

Törbels Präsident Urs Juon begrüsste die Gäste auf der Moosalp.
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Törbels Präsident Urs Juon begrüsste die Gäste auf der Moosalp.
Foto: Walliser Bote

Rund 400 Gäste fanden den Weg auf die Kuhalpe zur Feier.
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Rund 400 Gäste fanden den Weg auf die Kuhalpe zur Feier.
Foto: Walliser Bote

Die Musikgesellschaft Ronalp-Bürchen setzte mit dem Schweizer Psalm das musikalische Highlight.
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Die Musikgesellschaft Ronalp-Bürchen setzte mit dem Schweizer Psalm das musikalische Highlight.
Foto: Walliser Bote

Ständerat Beat Rieder sprach von den Vorteilen der kleinen Schweiz zu ihrem 728. Geburtstag.
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Ständerat Beat Rieder sprach von den Vorteilen der kleinen Schweiz zu ihrem 728. Geburtstag.
Foto: Walliser Bote

Der Tambouren- und Pfeiferverein Frohsinn Törbel sorgte für Unterhaltung.
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Der Tambouren- und Pfeiferverein Frohsinn Törbel sorgte für Unterhaltung.
Foto: Walliser Bote

Die Gäste auf der Moosalp gingen dem Schatten nach.
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Die Gäste auf der Moosalp gingen dem Schatten nach.
Foto: Walliser Bote

Quelle: 1815.ch 0

Erst zum dritten Mal begingen die Gemeinden Bürchen und Törbel ihre 1.-August-Feier gemeinsam. Bei prächtigem Wetter auf der Moosalp sprach Ständerat Beat Rieder zu den rund 400 Gästen. Er setzte sich mit der Frage auseinander, weshalb es der Schweiz derart gut geht.

«Wieso geht es der Schweiz im Jahre 2019 so gut und im Vergleich dazu lebt die Bevölkerung von vielen Ländern auf der Welt in einer Misere?», fragte Beat Rieder zu Beginn seiner Rede. Die Standartantworten wie Demokratie, starke Wirtschaft, gute Konkordanzpolitik, Föderalismus, Neutralität oder die internationale Vernetztheit würden nicht genügen: «Sie sind meines Erachtens falsch.»

Im Vergleich zu anderen Ländern kümmerten wir uns um Probleme wie dem Wolf, dem Kaiman im Hallwilersee, einer Arbeitslosigkeit von unter 3%, dem Rentenalter 65... Die Gemeindepräsidenten von Törbel oder Bürchen würden mit ganz anderen Problemen konfrontiert als der Bürgermeister von Tokio.

Unter den zehn innovativsten Ländern seien fünf Länder mit kleiner Bevölkerung. Es seien die kleinsten Länder, die besonders erfolgreich und einfallsreich seien: «Die Schweiz ist so erfolgreich, weil sie so klein ist», so lautete die Hauptbotschaft Rieders. Die Schweiz sei grossartig, weil sie sich immer wieder aufs Neue behaupten müsse. «Immer wieder neu orientieren, immer wieder Neues erfinden, um diesen Mega-Citys wie Tokio einigermassen die Stange halten zu können.»

Wer klein sei, habe einen riesigen Vorteil, da er nicht jeden Tag mit einem noch grösseren Problem konfrontiert sei, das zu lösen noch schwieriger werde. Wer klein sei wie Törbel oder Bürchen (gemeinsam rund 1200 Einwohner) habe auch einmal die Gelegenheit mit den bescheidenen Mitteln die kleinsten Strassen und Wege zu erhalten.

Ständerat Rieder befand weiter, dass der 728. Geburtstag der Schweiz uns zur Vorsicht mahne in der Aushandlung von Verträgen mit grossen Ländern, mit grossen mächtigen Staatenbunden wie der Europäischen Union.

Er gratulierte zum Schluss der kleinen Schweiz zu ihrem Geburtstag: «Ein Hoch auf die Kleinen, ein Hoch auf Törbel, ein Hoch auf Bürchen und die Moosalp.»

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