Spycher-Preis | Deutscher Schriftsteller erhält den diesjährigen «Spycher: Literaturpreis Leuk»

Spycher-Preis für Thomas Lehr

Thomas Lehr erhält den «Spycher:Literaturpreis Leuk» von Arnold Steiner, Präsident der Stiftung Schloss Leuk, ausgehändigt
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Thomas Lehr erhält den «Spycher:Literaturpreis Leuk» von Arnold Steiner, Präsident der Stiftung Schloss Leuk, ausgehändigt
Foto: Walliser Bote

Die Übergabe des Preises fand am Sonntagmorgen im Schloss Leuk statt.
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Die Übergabe des Preises fand am Sonntagmorgen im Schloss Leuk statt.
Foto: Walliser Bote

Quelle: 1815.ch 0

Der deutsche Schriftsteller Thomas Lehr wurde heute Sonntag in Leuk-Stadt mit dem diesjährigen «Spycher: Literaturpreis Leuk» beehrt. Zahlreiche Gäste wohnten im Schloss Leuk der Feierstunde für den 61-jährigen Autor bei. Die Stiftung Schloss Leuk vergibt diesen Literaturpreis seit 2001.

Die Auszeichnung ist mit einem jährlich bis zu zweimonatigem Gastrecht in Leuk-Stadt während maximal fünf Jahren verbunden. Arnold Steiner, Präsident der Stiftung Schloss Leuk, versicherte in seiner Festansprache dem Preisträger denn auch, dass ihm in Leuk «Türen und Herzen weit offenstehen». Er möge «im Spycher viele Ideen finden», wünschte er dem Autor.

Im Namen des Kantons Wallis gratulierte Staatsratspräsidentin Esther Waeber-Kalbermatten dem Autor für die Auszeichnung. Sein letzter Roman sei «keine leichte, aber mundende Kost», bemerkte sie. Sie zeigte sich fasziniert von der Sprache Lehrs.

Eine dreiköpfige Jury mit Präsident Thomas Geiger hatte Lehr zum Spycher-Preisträger 2018 erkoren. Dieser Schriftsteller sei ein «furchtloser Autor» und der Spycher-Preis eine Auszeichnung, die Offenheit bezeuge, betonte der Jurypräsident. Wer Thomas Lehr ist, was er warum schreibt – darüber berichtete der Literaturkritiker Helmut Böttiger in seiner Laudatio auf Thomas Lehr. Sein Streifzug durch die Romane von Thomas Lehr weckte sicherlich beim einen und andern Interesse, sich selbst in eines dieser Bücher zu vertiefen.

Meditativer Bergwanderer

In seiner sehr persönlichen gehaltenen Dankesrede berichtete Thomas Lehr über seine Bezüge zum Wallis, die bis anhin «kurz und intensiv» gewesen seien. Er selbst bezeichnete sich als «meditativer Bergwanderer», dessen Grossvater viele 4000er in den Alpen erklommen habe. Der Aufstieg aufs Matterhorn allerdings blieb ihm verwehrt.

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