Münster | Die Musikgesellschaft «Galmihorn»

Musik mit Herz und Leidenschaft

Die Musikgesellschaft «Galmihorn» aus Münster.
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Die Musikgesellschaft «Galmihorn» aus Münster.
Foto: zvg

Quelle: RZ 0

Die Musikgesellschaft «Galmihorn» ist ein traditionsreicher Verein. Die Gommerinnen und Gommer musizieren mit viel Leidenschaft und Herz.

38 Aktivmitglieder zählt die «Galmihorn». «Die meisten Mitglieder kommen von Münster und den umliegenden Dörfern der Gemeinden Goms und Obergoms. Auch Heimwehgommer aus Brig-Glis, Termen und Zürich spielen bei uns mit», sagt Svenja Zumoberhaus, die im letzten Herbst das Zepter der «Galmihorn» übernommen hat. Die kaufmännische Angestellte, die auf der Kanzlei der Gemeinde Goms arbeitet, war vorher zwei Jahre im Vorstand tätig. «Nachdem mein Vorgänger Martin Nanzer nach zehn Jahren sein Amt als Präsident abgegeben hat, bin ich in die Bresche gesprungen.»

Junge Vereinspräsidentin

Auch wenn sie mit ihren 24 Jahren noch sehr jung ist, habe sie diesen Schritt nicht einen Tag bereut. «Es ist zwar eine grosse Herausforderung, aber auch eine sehr gute Lebensschule», bilanziert Zumoberhaus, die aus Oberwald stammt, in Gluringen arbeitet, in Bellwald wohnt und bei der «Galmihorn» in Münster mitspielt. «Wir sind sehr kollegial und nehmen auch an gesellschaftlichen Anlässen teil», erklärt Zumoberhaus. Das zeigt sich nicht zuletzt darin, dass man nach einer Musikprobe auch mal ein bisschen länger zusammensitzt oder nach einer Musikprobe am Samstagmorgen zusammen etwas unternimmt. «Das kann, je nachdem, ein kleiner Ausflug sein, eine Schneeschuhwanderung oder auch mal ein Fondueplausch», verrät die Musikpräsidentin.

Neues Probelokal

Während der Proben und an den verschiedenen Musikfesten steht aber die Disziplin im Vordergrund. «Wir proben in der Regel zweimal pro Woche und spielen an gesellschaftlichen und kirchlichen Anlässen auf. Natürlich sind wir auch am Bezirksmusikfest, am Oberwalliser oder wie dieses Jahr am Kantonalen Musikfest dabei.» Sogar an Eidgenössischen Musikfesten ist die «Galmihorn» schon einmarschiert. «In den letzten Jahren haben wir einen grossen musikalischen Fortschritt gemacht. Das ist in erster Linie ein Verdienst unseres Dirigenten Florian Burgener, der sich auch um den musikalischen Nachwuchs kümmert», verteilt Zumoberhaus Blumen. Seit Ende Februar hat die «Galmihorn» ein neues Probelokal. «Das Lokal ist ein eigentliches Musikzimmer und akustisch auf dem neusten Stand», schwärmt die junge Musikantin. «Das ist Motivation und Verpflichtung zugleich.» Mit der Organisation des Bezirksmusikfestes im nächsten Jahr steht für die junge Musikpräsidentin die erste richtige Bewährungsprobe an. «Wir sind im Vorstand ein eingespieltes Team und ich habe viele gute Helfer um mich. Insofern wird das schon klappen», gibt sich Zumoberhaus zuversichtlich. Auch eine Neuuniformierung soll ins Auge gefasst werden. «Aber das hat noch Zeit.»

Walter Bellwald

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