Naters | Moritz Hischier verstärkt die Verteidigung

«Wir müssen uns vor keinem Gegner verstecken»

Moritz Hischier, ein neuer Oberwalliser beim FC Naters Oberwallis.
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Moritz Hischier, ein neuer Oberwalliser beim FC Naters Oberwallis.
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Mit 17 Jahren spielte er schon in der ersten Mannschaft von Naters. Beim Super-Ligisten FC Thun sass er mehrmals auf der Bank. Jetzt kehrt Moritz Hischier zum FC Naters Oberwallis zurück.

Mit einem 3:0-Auswärtssieg gegen den FC Chênois ist dem FC Naters Oberwallis der Auftakt in die neue 1.-Liga-Saison geglückt. Nicht ­gespielt hat Neuzuzug Moritz ­Hischier. Wegen einer «Ampelkarte» im letzten Saisonspiel mit seinem Ex-Klub Münsingen musste der Verteidiger im Startmatch gegen Chênois pausieren. Im Heimspiel am Samstag gegen den Meyrin FC wird Hischier wohl an der Seite von ­Simon Taugwalder das Innenverteidiger-Duo bilden. Meyrin hat zwar sein Auftaktspiel gegen Martinach mit 1:2 verloren, in der vergangenen Saison haben sich die Genfer aber für die Aufstiegsspiele qualifiziert. Trotzdem blickt Hischier dem Spiel zuversichtlich entgegen: «Wir müssen uns vor keinem Gegner verstecken und wollen auf dem Stapfen wieder zu einer Macht werden.»

Fast in der Super League

Der talentierte Hischier wechselte schon früh als Junior zu Thun. Zwischenzeitlich spielte er bereits mit 17 Jahren in der ersten Mannschaft des FC Naters Oberwallis. Lange Zeit sah es so aus, dass der gebürtige Oberemser der erste Oberwalliser seit Raphael Wicky sein wird, der es wieder in die Super League schafft. In der Saison 2016/2017 sass er beim FC Thun mehrmals auf der Bank, ohne allerdings zum Einsatz zu kommen. «Dass es zum Fussball­profi nicht ganz gereicht hat, erleichterte meine Entscheidung, in Bern ein Studium zu beginnen», ­erzählt der 22-Jährige. Die letzten beiden Jahre spielte er in der 1. Liga Promotion beim FC Breitenrain und beim FC Münsingen.

Ein sehr fordernder Trainer

Den neuen Trainer Marco Walker ­bezeichnet Hischier als sehr fordernden Trainer, der mit seiner langjährigen Erfahrung als Assistenztrainer des FC Basel sehr viel geben kann und einen modernen, gepflegten Fussball spielen lässt. «Unser Trainer hat eine sehr direkte Art, das schätze ich», sagt Hischier und auf die Ziele angesprochen antwortet er: «Ich will mir einen Stammplatz erkämpfen und als Team wollen wir besser sein als letztes Jahr.» nfos­

Frank O. Salzgeber

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