Konflikt | Nach mutmasslichem Giftgaseinsatz in Duma

US-Präsident Trump kündigt Raketenangriff auf Syrien an

Kriegsrhetorik. Nach dem mutmasslichen Giftgasangriff in Syrien hat US-Präsident Donald Trump Russland gedroht, ein Militärschlag stehe unmittelbar bevor.
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Kriegsrhetorik. Nach dem mutmasslichen Giftgasangriff in Syrien hat US-Präsident Donald Trump Russland gedroht, ein Militärschlag stehe unmittelbar bevor.
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

US-Präsident Trump hat als Vergeltung für den mutmasslichen Giftgaseinsatz in Duma am Mittwoch in aller Deutlichkeit einen Raketenangriff auf Syrien angekündigt. Die Raketen "werden kommen", schrieb Trump im Kurznachrichtendienst Twitter.

Die USA und andere westliche Staaten machen die Truppen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad für mutmassliche Giftgasangriffe in der Stadt Duma verantwortlich, bei denen nach Angaben von Hilfsorganisationen am Samstag 42 Menschen getötet wurden. Syrien und Russland bestreiten, dass es einen Giftgasangriff gegeben hat.

Trump hatte schon zuvor eine «starke Reaktion» angekündigt und gewarnt, die Verantwortlichen müssten einen «hohen Preis» dafür zahlen. Nun warnte er Russland ausdrücklich vor einer Unterstützung Assads.

Russland habe angekündigt, «alle auf Syrien abgefeuerten Raketen abzuschiessen», schrieb der US-Präsident in einem Tweet. «Bereite dich vor, Russland, denn sie werden kommen, hübsch und neu und 'smart'!» Das Verhältnis der USA zu Russland sei mittlerweile «schlechter als es je war, den Kalten Krieg eingeschlossen», erklärte Trump in einem weiteren Tweet.

Flugsicherheit in Gefahr

Russland warnte ihn vor einem Angriff. Alle Seiten müssten Schritte unterlassen, die in Wirklichkeit «durch nichts gerechtfertigt» seien, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

Den Ernst der Lage deutlich macht eine Warnung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und der Flugsicherung Eurocontrol: Die Fluggesellschaften sollten wegen der Gefahr von Luftangriffen in Syrien besondere Vorsicht im östlichen Mittelmeer walten lassen.

Innerhalb der nächsten drei Tage könnten Luft-Boden-Raketen und Marschflugkörper eingesetzt werden. Zudem könne es zu Störungen von Navigationsgeräten kommen.

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