Findelkind | Der Gesundheitszustand des Säuglings habe sich seit Samstag zumindest nicht verschlimmert

Mutter des in Därstetten ausgesetzten Kinds in Untersuchungshaft

Untersuchungshaft wegen möglicher Verdunkelungsgefahr. (Symbolbild)
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Untersuchungshaft wegen möglicher Verdunkelungsgefahr. (Symbolbild)
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

Die Berner Justiz hat die Mutter des am vergangenen Samstag in Därstetten ausgesetzten Säuglings in Untersuchungshaft genommen. Das gilt auch für einen Mann aus ihrem unmittelbaren Umfeld.

Wie die regionale Staatsanwaltschaft Berner Oberland und die Berner Kantonspolizei am Donnerstag mitteilten, wurde die Untersuchungshaft wegen möglicher Kollusionsgefahr, also Verdunkelungsgefahr, angeordnet. Es gelte, nun die genauen Rollen der beiden Personen bei den Ereignissen zu klären.

Zum Schutz aller Beteiligten würden keine näheren Angaben zu einzelnen Personen gemacht. Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern haben bestätigt, dass es sich bei der ermittelten Frau um die Kindsmutter handelt.

Das Baby war am vergangenen Samstag auf einem Werkhof in der Berner Oberländer Gemeinde Därstetten aufgefunden worden. Es war in eine Decke gewickelt und lag in einer Kartonschachtel. Das Baby wurde am Samstag in kritischem Zustand ins Spital geflogen.

Am Mittwoch sagte ein Polizeisprecher, der Gesundheitszustand des Säuglings habe sich seit Samstag zumindest nicht verschlimmert. Fachleute sagten, bei unterkühlt aufgefundenen Personen dauere es immer eine gewisse Zeit, bis seriöse Prognosen zur Entwicklung des Gesundheitszustands möglich seien. Dies gelte laut den Fachleuten für Säuglinge besonders.

Die Mutter des Kindes stammt aus der Region. Sie gab nach ihrer Festnahme an, das Kind ohne fremde Hilfe unweit des Fundorts zur Welt gebracht zu haben.

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