Landwirtschaft | Ernte 2018 bringt kräftige und vollmundige Weine hervor

Walliser Weinernte 2018 von hervorragender Qualität

Im vergangenen Jahr konnten mehr als 52 Millionen Kilogramm Trauben eingekellert werden.
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Im vergangenen Jahr konnten mehr als 52 Millionen Kilogramm Trauben eingekellert werden.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 0

Sowohl Qualität als auch Quantität des Weinjahrgangs 2018 erfüllen die Erwartungen der Weinproduzenten. In den Walliser Weinkellern wurden im vergangenen Jahr mehr als 52 Millionen Kilogramm Trauben eingekellert, was den Zehnjahresdurchschnitt um mehr als 11 Prozent übertrifft.

Die geringen Niederschläge sowie die warmen und trockenen Witterungsbedingungen während der Wachstums- und Reifezeit der Reben im Jahr 2018 haben sowohl Pilzkrankheiten als auch Schädlingsbefall verhindert, heisst es in einer Mitteilung des Kantons. Aufgrund des guten Gesundheitszustand der Rebstöcke konnten während der Weinernte, welche am 10. September 2018 offiziell begonnen hat und insgesamt vier Wochen andauerte, Trauben von hoher Qualität geerntet werden.

Mit 31 Millionen Kilogramm roten Trauben und 21,5 Millionen Kilo weissen Trauben kommt die Weinlese im Wallis an die Ernte im Jahr 2016 heran und übersteigt den Zehnjahresdurchschnitt um 11 Prozent. Der natürliche Zuckergehalt des Jahrgangs 2018 liegt über dem Zehnjahresdurchschnitt für Chasselas (83 °Oe), Sylvaner (96 °Oe), Pinot Noir (98 °Oe) und Gamay (96 °Oe).

Der Jahrgang 2018 entspreche der vergangenen Weinsaison, so schreibt der Kanton weiter. Aufgrund der heissen Tage und kühlen Nächte im vergangenen September habe das Aromapotential der Weine bewahrt werden können; zum Zeitpunkt der Weinernte seien die Beeren klein gewesen, was sich auf den heissen und trockenen Sommer zurückführen lässt. Dieses Phänomen habe jedoch eine bemerkenswerte Konzentration an Zucker, Aromen und Farbstoffen ergeben.

Die Weine des Jahrgangs 2018 würden sich als kräftig und vollmundig erweisen und eine spritzige und dynamische Opulenz zeigen, welche bei einem warmen und frühen Jahrgang die Ausnahme darstelle. Die Weissweine würden in den Düften und Aromen eine schöne Fülle zeigen, im Gaumen seien sie spritzig und fruchtig und würden blumige Aromen, reife Früchte mit einer überraschenden Frische verbinden. Die Rotweine würden eine reichhaltige Palette an schwarzen Früchten und warmen Gewürzen mit schönen seidigen und schmelzenden Tanninen aufweisen.

pan

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