25 Jahre Bergsturz Randa | Alt Bundesrat Adolf Ogi blickt zurück

«Maximale Hilfe, keine Bürokratie»

«Herz hat immer fürs Wallis geschlagen.» Alt Bundesrat Adolf Ogi beim Podiumsgespräch flankiert vom damaligen Gemeindepräsident Viktor Brantschen (links) und alt Ständerat Daniel Lauber.
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«Herz hat immer fürs Wallis geschlagen.» Alt Bundesrat Adolf Ogi beim Podiumsgespräch flankiert vom damaligen Gemeindepräsident Viktor Brantschen (links) und alt Ständerat Daniel Lauber.
Foto: Walliser Bote

Quelle: WB 07.05.16 1

In einem Podiumsgespräch liessen am Samstagabend in der Mehrzweckhalle von Randa damalige Helfer und Betroffene den Felssturz vor 25 Jahren wieder aufleben. Damals wie heute mit dabei: Alt Bundesrat Adolf Ogi. Der «Walliser Bote» hat mit ihm gesprochen.

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Adolf Ogi, Ihre Erinnerung an den 18. April 1991, als der erste Felsabsturz das Tal erschütterte?

«Nach dem Anruf von Ständerat Daniel Lauber schickte ich sofort ein Team um Andreas Rötz (Red.: damals im Bundesamt für Wasserwirtschaft) nach Randa. Am 25. April machte ich mir dann selbst ein Bild vor Ort. Meine Devise war klar: Es braucht maximale Hilfe, keine Bürokratie, Finanzen sind wichigt, aber nicht zu diesem Zeitpunkt.»

Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie das Ausmass der Naturgewalt mit eigenen Augen sahen?

«Ich war natürlich froh, dass es keine Toten gab. Nur kurze Zeit vor den Felsstürzen war ich mit meiner Frau bei Daniel Lauber zum Essen im Weiler 'Lerch' eingeladen. Bei einem Spaziergang unter der Wand fragte meine Frau den Dani: 'Du, kommt von da oben eigentlich nie was runter?' Später hat der Berg tatsächlich seinen Halt verloren.»

Wie hat das Grossereignis Ihr Verhältnis zum Wallis geprägt?

«Als Kandersteger hat mein Herz immer schon für die Nachbarn geschlagen. Wenn das Wallis etwas brauchte, war es mir immer ein Anliegen, wenn möglich zu helfen. Das war bei Randa so, auch bei Brig oder Gondo.»

Noch eine Frage zur Gegenwart: Was sagen Sie zur Bauland-Affäre um den SVP-Bundesrat Guy Parmelin?

«Nichts. Als alt Bundesrat und Parteikollege ziemt es sich nicht, das zu kommentieren.»

David Biner
07. Mai 2016, 21:13
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Kommentare

  • Klara Zenruffinen - vor 10 Jahre ↑17↓9

    Das waren noch Zeiten: Unter Adolf Ogi gab es noch maximale Hilfe ohne Bürokratie. Jetzt wird nur noch hemmungslos gebrüllt (Blocher), Reichen geholfen Geld in Panama zu verstecken (Maurer) oder Vetternwirtschaft betrieben (Parmelin). Nur noch ein erbärmlicher Haufen...

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