3. Rhonekorrektion | Baufortschritt bei Visp

160 Hektaren innerhalb der Bauzone nunmehr ausser Gefahr

Situation in Visp vor der 3. Rhonekorrektion.
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Situation in Visp vor der 3. Rhonekorrektion.
Foto: Grafik zvg

Aktuelle Situation nach dem letzten Baufortschritt.
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Aktuelle Situation nach dem letzten Baufortschritt.
Foto: Grafik zvg

Quelle: 1815.ch 0

Die 3. Rhonekorrektion (R3) ist bei den Bauarbeiten zur Sicherung des Industrie- und Siedlungsgebiets «Lalden-Visp-Baltschieder» einen entscheidenden Schritt vorangekommen: Die linke Uferseite steht vor dem Abschluss der Bauarbeiten, womit eine Fläche von 160 Hektaren innerhalb der Bauzone nun vor Jahrhunderthochwassern geschützt sei.

Im Industrie- und Siedlungsgebiet von Visp, links der Rhone, ist eine Fläche von 160 Hektaren innerhalb der Bauzone jetzt vor Hochwasser geschützt, wie die Verantwortlichen des Kantons am Dienstag mitteilten.

In diesem Bereich entsteht ein biotechnologisches Hightech-Zentrum der Lonza und Sanofi, das Investitionen von mehreren hundert Millionen Franken und hunderte von Arbeitsplätzen generieren wird. Auch die neue Eissportarena von Visp, die im Herbst 2019 ihre Tore öffnen wird, liegt in der nun gesicherten Zone. «Diese Bauten wären nicht möglich ohne die Realisierung der 3. Rhonekorrektion, die zu den Grundvoraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum im Kanton gehört und die das Schadenspotenzial von ungefähr 3 Milliarden Franken im Raum Visp eliminiert.»

Am linken Ufer stehen die letzten Arbeiten zur Aufweitung der Vispaeinmündung vor dem Abschluss. Es handle sich um die erste Massnahme dieser Art an einem Zufluss der Rhone. Die Aufweitung werde für Natur und Landschaft einen erheblichen Mehrwert erbringen, und mit der oberhalb der Einmündung geschaffenen Halbinsel werde zusätzlicher Freizeit- und Erholungsraum entstehen. «Nach Abschluss dieser Bauarbeiten wird das gesamte Gebiet links der Rhone in der Region Visp künftig vor Jahrhunderthochwassern sicher sein.» Frühere R3-Interventionen an diesem Ufer galten vor allem der Aufweitung des Flusses auf der Höhe von Lalden und im Abschnitt Baltschieder sowie der Verstärkung der Dämme im Bereich des Industriegebiets.

Die nächsten Arbeiten in der Region Lalden-Visp-Baltschieder werden diesen Herbst am rechten Flussufer beginnen, auf der Höhe von Baltschieder. Sie sollen diesen Bereich vor Extremhochwassern schützen. Das Schadenpotenzial im Raum Visp habe vor dem Start der Bauarbeiten mehrere Milliarden Franken betragen.

pd/tma

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