Verkehr | E-Trottinetts bis zum 16. Lebensjahr mit Ausweis der Kategorie M

Sichere E-Kickboard-Kurver

Das Mindestalter beträgt bei E-Trottinetts wie auch bei E-Bikes 14 Jahre.
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Das Mindestalter beträgt bei E-Trottinetts wie auch bei E-Bikes 14 Jahre.
Foto: Keystone

Quelle: 1815.ch 0

E-Trottinetts spriessen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Das Fahren sieht ganz einfach aus und dennoch sollte man die Gefahren nicht unterschätzen.

Kickboard reiht sich an Kickboard. Gerade vor Schulhäusern ein schon fast gewohntes Bild. Doch nicht nur bei Kindern sind sie ein beliebtes Fortbewegungsmittel. Auch immer mehr Jugendliche und Erwachsene schätzen die ökologisch und vor allem bequeme und schnelle Art des Vorwärtskommens. Wobei diese Altersgruppen vermehrt auf die elektrische Variante zurückgreifen. Zeit gewinnen dank Elektro-Trendfahrzeug quasi. E-Trottinetts erobern die Städte, und das in rasantem Tempo. Eine Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW in mehreren europäischen Städten zeigt, dass sich die Zahl dieser Gefährte innert eines Jahres mehr als verzehnfacht hat. Doch nicht nur als Sharing-Angebot sind die E-Kickies gefragt.

Gemäss Wachtmeister Christoph Bregy von der Kantonspolizei Wallis sei bei der Nutzung jedoch Vorsicht geboten. «Das Mindestalter beträgt bei E-Trottinetts wie auch bei E-Bikes 14 Jahre», so Bregy. «Bis zum 16. Lebensjahr wird ein Ausweis der Kategorie M benötigt. Wer älter als 16 Jahre ist und keinen Ausweis hat, darf Modelle mit weniger als 500-Watt-Motorleistung fahren.»

Auch bei der Beratungsstelle für Unfallverhütung hat man ein Auge auf die Nutzer der Elektro-Trendfahrzeuge. Auch wenn das Fahren damit ganz einfach aussieht: Man fällt damit leichter hin, als man denkt. Deshalb raten Experten: Es wichtig, sich zu schützen - Helm auf dem Kopf und je nach Gerät Schoner an den Handgelenken, Ellbogen und Knien. Wenn Sie im Verkehr unterwegs sind, machen Sie sich gut sichtbar, beispielsweise mit heller Kleidung, reflektierenden Accessoires oder einer tragbaren Lampe.

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Innert einem Jahr verzehnfacht

E-Trottinetts erobern die Städte, und das in rasantem Tempo. Eine Studie der ZHAW in mehreren europäischen Städten zeigt, dass sich die Zahl dieser Gefährte innert eines Jahres mehr als verzehnfacht hat.

Vor allem Zürich, Kopenhagen, Berlin und Wien seien für dieses Wachstum verantwortlich, hiess es in einer Mitteilung der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) vom Donnerstag. In Barcelona und Paris wächst die Zahl der E-Trottinetts hingegen erst langsam.

Das zeigt eine Vergleichsstudie von ZHAW-Studierenden, die jährlich im Hinblick auf verschiedene Sharing-Angebote (zum Beispiel Car-, Bike- und Roller-Sharing) in sieben europäischen Städten durchgeführt wird. London blieb beim Zahlenvergleich der E-Trottinetts aussen vor, weil dort die Vermietung derselben nicht erlaubt ist.

 

Alle Städte zusammen hatten im November 2018 nur 1990 E-Scooter zu bieten. Ein Jahr später waren es fast 23'000, hiess es weiter. Allein in Zürich kamen demnach 1890 dieser Fahrzeuge hinzu, womit die Stadt neu auf 2350 kam. Auch beim Bike-Sharing hat Zürich kräftig zugelegt in diesem Zeitraum, nämlich um 1055 Velos auf neu 2405.

Hinter Paris ist Zürich die Stadt mit den zweitmeisten Sharing-Angeboten relativ zur Einwohnerzahl, so ein weiteres Fazit der Studie. Während Paris 15,7 Fahrzeuge pro 1000 Einwohner zu bieten hat, liegt Zürich bei 13,5 und damit noch vor Berlin, Barcelona oder London.

Ebenfalls nicht Spitzenreiter ist Zürich übrigens beim Preis für die Miete eines E-Trottinetts. Mit Abstand am teuersten sei die Fahrt mit einem solchen Gefährt in Kopenhagen, hielt die ZHAW in der Mitteilung fest. sda

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