Staatsratswahlen | Wahlpodium von Radio SRF und des «Walliser Boten» am Dienstag im Zeughaus
Ein spannendes Duell und zwei prominente Abwesende
Stehen Rede und Antwort. Esther Waeber-Kalbermatten, Sigrid Fischer-Willa, Roberto Schmidt, Jacques Melly, Claude Pottier, Jean-Michel Bovin, Oskar Freysinger, und Christophe Darbellay (oben von links).
Foto: Walliser Bote
BRIG-Glis. Die drei Oberwalliser Staatsratskandidaten sowie fünf Unterwalliser Mitbewerber der Parteien mit Fraktionsstärke im Walliser Parlament stellen sich am kommenden Dienstag im Zeughaus Kultur in Brig-Glis den Fragen von Journalisten und des Publikums.
Das öffentliche Wahlpodium beginnt um 19.30 Uhr und wird vom Schweizer Radio SRF, Regionaljournal Bern-Freiburg-Wallis, und dem «Walliser Boten» organisiert. Über das Wahlpodium werden das Regionaljournal von Radio SRF und der «Walliser Bote» am Mittwoch berichten. Themen sind der Tourismus, die Gesundheit und die Bildung. Nebst Debatten im Radio und Fernsehen ist es eines der wenigen öffentlichen Aufeinandertreffen der Bisherigen und der Kandidierenden aus den Parteien mit Fraktionsstärke im Walliser Parlament. In mehreren Interviewblöcken müssen die Kandidaten Rede und Antwort stehen.
Darbellay - Freysinger, aber ohne Rossini
In einem ersten Politteil werden Esther Waeber-Kalbermatten (SPO), Sigrid Fischer-Willa (SVPO) und Roberto Schmidt (CSPO) zu Themen aus dem Bereich Gesundheit/Soziales diskutieren. Jacques Melly (CVPM), Claude Pottier (FDP) und Jean-Michel Bonvin (CSP Unterwallis) werden über die Herausforderungen und Lösungen für den Walliser Tourismus debattieren. Prominente Abwesende sind Stéphane Rossini (SPU) und Nicolas Voide (Rechtsbürgerliches Bündnis). Rossini hat sich nach einer anfänglichen Zusage am Mittwoch ohne Begründung kurzfristig zurückgezogen. Voide sagte einer Teilnahme nicht zu.
In einem dritten Teil folgt dann eine Diskussion zwischen Oskar Freysinger (SVPU) und Christophe Darbellay (CVPU) über das Walliser Bildungswesen. Es ist der erste und einzige gemeinsame Auftritt an einem Podium. Zu Beginn der Debatten gibt es jeweils einen kurzen Teil mit persönlichen Fragen. Die Interviews führen Silvia Graber, Wallis-Korrespondentin Radio SRF, und Herold Bieler, WB-Chefredaktor.
Improvisation ist gefragt
Im Anschluss folgt ein Publikumsteil, die «Bierdeckel-Runde». Dieser Teil wird von Priska Dellberg, Wallis-Korrespondentin Radio SRF, geleitet. Das Publikum kann den Politikerinnen und Politikern kurze Fragen stellen, die sie auf die Rückseite eines Bierdeckels notieren. Die Fragen werden zusammengetragen und zufällig der Reihe nach zugeteilt. Jeder Podiumsteilnehmer hat dabei einen Joker. Wer auf eine Frage gerne selbst antworten möchte, sie aber nicht zugeteilt erhalten hat, kann sich so selbst ins Spiel bringen.
Zum Abschluss des Abends folgt eine einminütige Stegreif-Rede. Jeder Teilnehmer muss nach kurzer Vorbereitungszeit eine Ansprache zu einem Walliser Thema (zum Beispiel die Olympischen Winterspiele) halten.
Radio SRF und der «Walliser Bote» folgen mit der Organisation einer öffentlichen Debatte vor kantonalen und eidgenössischen Wahlen einer langen Tradition. Eingeladen zu diesem öffentlichen Podium sind alle Interessierten. Nach der 90-minütigen Veranstaltung bietet sich die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt mit den Kandidatinnen und den Kandidaten.
Wahlumfrage
Die SRG macht im Vorfeld der Staatsratswahlen eine Wahlumfrage im Ober- und Unterwallis. Diese wurde bei der Forschungsstelle Sotomo in Auftrag gegeben. Die Auswertung enthält die Kandidatenstimmenanteile der Staatsratskandidaturen sowie eine Aufschlüsselung der Stimmenanteile nach Parteianhängerschaften. Das lässt auch Rückschlüsse zu, ob die Kandidierenden über ihre Parteibasis hinaus unterstützt werden. Die fünfminütige Online-Umfrage ist ab sofort bis am kommenden Dienstag auf www.sotomo.ch verfügbar oder verlinkt unter www.srf.ch/wallis.
wb








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