Susten | GV der Walliser Metzgermeister
Einkaufstourismus bereitet Sorgen
Präsident Eddy Farronato (mitte) mit seinen beiden Oberwalliser Vorstandskollegen Benno Fussen (links) und Bernhard Räss.
Foto: Walliser Bote
Die Walliser Metzgermeister haben durch die geopolitischen Umwälzungen und den damit verbundenen Unsicherheiten im Fleischsektor viele Herausforderungen zu meistern. Das Import-System und der Einkaufstourismus sind zwei der Themen.
Der Einkaufstourismus hat im Jahr 2015 um ungefähr acht Prozent zugenommen. Daraus schliessen die Metzger Ausgaben von 1,5 bis 1,6 Milliarden Franken für Fleischeinkäufe im Ausland. Das entspricht jedem siebenten Franken, den die Schweizer für ihren Fleischkonsum ausgeben.
Der Fleischimport hat sich durch den Einkaufstourismus verändert. So ist per 1. Juli 2014 die Obergrenze von 20 kg Fleisch pro Person aufgehoben worden. Die Politik verlangt hier eine Abgrenzung zwischen Privat- und Berufsimport. Am 1. Januar 2015 wurde ein neues Reglement in Kraft gesetzt, das die Schweizer Produktion durch Teilzollkontingente besser schützt. Seit dem 1. Januar 2016 gilt: das erste Kilogramm Fleisch kann zollfrei importiert werden. Für Mengen zwischen einem und zehn Kilogramm pro Person und pro Tag werden 17 Franken Zoll verlangt, für Mengen über 10 kg sind es 21 Franken.
Mehr über die GV der Walliser Metzgermeister in Susten im «Walliser Boten» vom 26. April 2016.
tr








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Kommentare
Walliser - ↑1↓0
Ich werde bei den Preisen in der CH weiterhin im Ausland einkaufen. (Fleisch, Fahrräder, Brillen usw.) Auch mit der Umweltpolitik des Kantons und der Bauern und Schäfer, bin ich nicht einverstanden und werde somit das Einheimische Gewerbe nicht mehr unterstützen. Und so wie im Artikel steht bin ich nicht der Einzige, auch wenn die Gründe vielleicht nicht dieselben sind. Jeder ist sich selbst der nächste, und ich mir selber noch ein wenig näher.
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Martin - ↑1↓0
Solange eine Hauswurst 3fraken kostet...........!
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michi - ↑0↓0
De mächet z Fleisch billiger
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