Politik | Genügend Unterschriften gesammelt

Kopftuch-Initiative kommt zustande

Jean-Luc Addor, Co-Präsident des Initiativ-Komitees, und Franz Ruppen, Präsident SVPO, bei der Lancierung der Initiative vor einem Jahr.
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Jean-Luc Addor, Co-Präsident des Initiativ-Komitees, und Franz Ruppen, Präsident SVPO, bei der Lancierung der Initiative vor einem Jahr.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch/WB 10.02.16 26

Bis am kommenden Montag hätten die Initianten der SVP Zeit, 4000 Unterschriften zu sammeln. Das Ziel ist jetzt schon erreicht.

Dies bestätigt Jean-Luc Addor auf Anfrage. Gemäss dem Walliser SVP-Nationalrat und Präsident des Initiativ-Komittees seien die gesammelten Unterschriften zurzeit in der Evaluierung. Auch wenn einige davon aufgrund formellen Fehlern als ungültig erklärt würden, gehe man davon aus, dass es reichen wird, so Addor ohne dabei genauere Zahlen zu nennen.

Die Initiative fordert ein Kopfbedeckungsverbot an sämtlichen öffentlichen Schulen im Kanton. Nächste Woche will man die Unterschriften der Staatskanzlei überreichen.

dab
10. Februar 2016, 16:51
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Kommentare

  • Urte Furrer - vor 9 Jahre ↑0↓1

    Das Kopftuch ist keine religiöse Pflicht sondern inzwischen ein Symbol des politischen Islam, das signalisiert: der Islam ist hier. Eine Frau mit Kopftuch trägt ihre Frömmigkeit zur Schau, die mittelalterlichen, islamisch-arabischen Traditionen entspricht, der Ideologie der Salafisten. Uns wird die in zwei Jahrhunderten gewachsene, säkulare, ideologiefreie Öffentlichkeit gestohlen. Welthunger: Geburtsraten in Entwicklungsländern senken.

    antworten

  • Hoffmann Jonas - vor 10 Jahre ↑1↓1

    Ich denke wenn das Kopftuch Verbot in Deutschland eingeführt wird, werden viele unsere Heimat verlassen.. Nicht nur Türken sondern fast alle Gläubige.
    Das kann sich Deutschland garnicht erlauben. Ihr solltet euch um anderen Sachen kümmern und nicht auf unnötige Dinge. Wir sollten erst mal aufhören Waffen in das Kriegsgebiet zu vertreiben.. Mfg

    antworten

  • Eldin - vor 10 Jahre ↑2↓1

    Hir gilt RELIGUONSFREIHEIT DASS KOPFTUCH VERBOT UND MINARETT VERBOT DARF MAN ALSO WEGEN DER VERFASSUNG NICHT MACHEN FERTIG ENDE GELÄNDE

    antworten

  • Carmen Braun - vor 10 Jahre ↑2↓0

    Der verjagte Staatsanwalt und der Piaggio-Fahrer beschäftigen sich wieder exklusiv und intensiv mit Scheinproblemen (betrifft eine handvoll Schülerinnen), während unsere Wirtschaft ob Tourismus oder Industrie unter den SVP-gemachten Folgen der Abschottungs- und Hasspolitik leiden.

    antworten

  • Samoth - vor 10 Jahre ↑2↓0

    @Eva: wie viele Der ca. 1.5 Milliarden Moslems kennst du persönlich? Daraus abzuleiten, alle Moslems seien intolerant, halte ich für sehr bedenklich.
    Und übrigens: wer sagt denn, dass du dich anpassen musst? Dir steht doch auch frei, ein Kopftuch zu tragen oder nicht. So stehe dieses Wahlrecht doch auch allen zu.

    antworten

  • Chuck Norris - vor 10 Jahre ↑10↓2

    Gestern verboten wir Minarette, heute das Kopftuch und morgen dann vielleicht das Kreuz? Dank solchen Spielchen wittern die selbsternannten "Freidenker" bald wieder Morgenluft...

    Ein bisschen Toleranz gegenüber religiösen Minderheiten -und das sage ich als praktizierender Katholik- täte gut.

    antworten

    • eva - vor 10 Jahre ↑4↓8

      Sind die Moslems tolerant?? Was müssen wir uns noch alles bieten lassen? Es ist unsere Heimat und Sie müssen sich anpassen. Nicht wir uns in unserem Land

  • Samoth - vor 10 Jahre ↑10↓6

    @Beobachte: ach, es gibt also nur Kopftuchtragende, die nur auf das Geld aus sind? Was ist mit denen, die einer Arbeit nachgehen UND ihrem Glauben? Oder geht es doch wieder nur um's Geld oder Besitzstsandswahrung ( was bei der SVP ja nicht ausgeschlossen ist)? Welche Scheinheiligkeit!!!

    antworten

  • Umm Salma - vor 10 Jahre ↑13↓5

    @ Walter Z.
    Hast du wirklich das Gefühl, dass du in einer freiheitlichen Gesellschaft lebst?
    In einer freiheitlichen Gesellschaft darf die Frau nämlich selbst bestimmen was sie trägt, (auch auf ihrem Kopf).

    Gesetzt und Regeln welche vortäuschen das Volk zu beschützen sind grundsätzlich nicht zu unterstützen.

    antworten

  • Samoth - vor 10 Jahre ↑18↓12

    Na, das gilt dann ja hoffentlich auch für alle Nonnen, die an den Schulen unterrichten...

    antworten

  • Martin - vor 10 Jahre ↑17↓6

    Damit würde man auch jüdischen Buben verbieten, ihre Kippa zu tragen. Wollen wir das? Müssen wir etwa der "Verjudung der Schweiz" (Heinrich Rothmund, Chef der Eidgenössischen Fremdenpolizei von 1919 bis 1955 und Antisemit) Einhalt gebieten?

    antworten

    • Beobachter - vor 10 Jahre ↑15↓14

      Wenn Ausländer in der Schweiz leben und dafür Geld bekommen, könnten Sie wenigstens die Schweizer Kultur Respektieren. Danke fürs Aufnehmen und Geldgeben ist nicht nötig. Da sieht man, wie nötig die armen Ausländer und vom Krieg verfolgten Flüchtlinge die Schweizer Kultur mit Füssen treten.

  • Laura - vor 10 Jahre ↑20↓20

    Gute Initiative. So werden auch die frauen weniger unterdrückt.

    antworten

    • Nina - vor 10 Jahre ↑22↓16

      Liebe Laura

      Denkst du eine Frau die ein Kopftuch trägt wird unterdrückt? Und was wenn sie es freiwillig anzieht? Findest du es in Ordnung, dass sie so dann nicht in die Schule darf?

  • Joi - vor 10 Jahre ↑24↓9

    Das Kopftuch tragen in der Schweiz soll erlaubt sein, ich freue mich jedesmal wenn mir eine Vermummte Gestalt begegnet. Verbiete doch das Kreuz, das passt nicht zum Islam, das Schweizer Kreuz und Schweizer Sprachen passen auch nicht. Ihr Besserwisser macht doch die Schweizer Kultur kaputt.

    antworten

    • Sven - vor 10 Jahre ↑14↓6

      Wir sind hier aber in der Schweiz.Hier sollen sie sich anpassen.Wen sie das nicht machen geht unsere Kultur wirklich kaputt.

  • Dom - vor 10 Jahre ↑27↓20

    Finde ich gut. Dürften wir in diesen islamistischen Ländern ein religiöses Symbol unseres Glaubens in der Öffentlichkeit zeigen? Ich glaube wohl nicht! Dies betrifft ja nur die Schule und nicht den Alltag.

    antworten

    • Vlasta (Amina) - vor 10 Jahre ↑12↓20

      Wie immer die gleiche Copy Verse. wie du mir so ich dir! Man sollte endlich Original sein ist mehr ehren würdiger als "wie du mir so ich dir" ! Ne? Also wenn ich häte ein Islamisches Land natürlich würde ich es dir erlauben. Ohne Zweifel...

  • Mr X - vor 10 Jahre ↑17↓2

    love and peace!
    In letzter Zeit, wird es einem
    so richtig warm ums Herz.

    antworten

  • Zadi - vor 10 Jahre ↑24↓34

    Der reiche Kanton Wallis kann sich ja eine solche Initiative leisten ein paar tausend Franken mehr oder weniger. Man könnte diese Gelder anders einsetzen. Schade! In der Ostschweiz wurde ja ein Bundesgerichts entscheid für das tragen des Kopftuches bei einem Mädchen erlaubt.
    Zum Glück geht meine Grossmutter (die noch heute ein Kopftuch trägt) nicht mer in die Schule.

    antworten

    • peti - vor 10 Jahre ↑21↓3

      kein problem, nächstes Jahr gibt es wieder mer Geld aus dem Finanzausgleich

  • Jean-luc meiass - vor 10 Jahre ↑37↓36

    Schön gibt es noch Parteien wie die SVP, welche sich um die wirklichen Probleme im Lande kümmern. Wieviele kopftuchtragende Schüler/Schülerinnen gibt es im Wallis? 30? Vielleicht 50? Ist es denentwegen wirklich nötig Gesetze, welche klar auf die religiöse Zugehörigkeit zielen, zu erlassen? Aus SPASS-ten wurden Nationälräte, diese lauchen nun herum. Bravo Franz, du kämpfst wirklich für die relevanten Dinge!

    antworten

    • Heinzmann - vor 10 Jahre ↑21↓13

      @Walter Z.
      Geh mal in die Sonntagsmesse nach Visperterminen und erklär den über 80jährigen kopftuchtragenden Frauen, dass sie repressive Symbole tragen und diese in der heutigen, freiheitlichen Gesellschaft (übrigens schöner Gegensatz, mehr Gesetze fordern, aber von freiheitlich labern...) nichts verloren hätte.

    • Martin - vor 10 Jahre ↑14↓9

      Im Oberwallis gibt es genau 1 (in Worten: EIN) Mädchen, das Kopftuch an einer Schule trägt (Quelle WB). Im Unterwallis dürften es wohl ein paar mehr sein.

    • Walter Z. - vor 10 Jahre ↑34↓26

      Das Ausmass der Zuwanderung, gerade aus islamischen Kulturkreisen, deutet darauf hin, dass sich hier eine solche Problematik abzeichnet. Damit es aber gar nicht erst zum Problem wird, greift die SVP dem voraus. Finde ich sinnvoll und angemessen. Repressive Symbole wie das islamische Kopftuch dürfen in unserer freiheitlichen Gesellschaft keinen Platz haben.

  • Peter Müller - vor 10 Jahre ↑30↓45

    Ein hervorragender Vorstoss. Damit wären dann alle Probleme inklusive des Welthungers gelöst.

    Der Ruppen Franz soll sich mal besser den wirklichen Problemen widmen, aber er uns seine Partei sind ja nicht mal in der Lage, ein Flüchtlingsheim in Turtmann zu verhindern.

    Dabei dachte ich immer, wenn man die Grenzen hochzieht wie die SVP, dann kommt alles gut.

    antworten

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