Open Air Gampel | Open Air erhält positive Feedbacks

Laut Online-Umfrage rockt Gampel immer besser

Das Patent Ochsner Konzert war laut Umfage das Highlight am diesjährigen Gampel.
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Das Patent Ochsner Konzert war laut Umfage das Highlight am diesjährigen Gampel.
Foto: 1815.ch

Quelle: 1815.ch 2

Das Open Air Gampel hat nach seiner Durchführung eine Online-Umfrage vorgenommen, an der rund 2140 Besucher teilgenommen haben. Das Ergebnis spricht klar für das «Steinbock-Festival».

Im Allgemeinen wird das Festival top bewertet. Musikalisch wurde der Auftritt von Patent Ochsner am besten, jener von DJ Robin Schulz indes sehr kontrovers bewertet. Die User wünschen sich für 2017 – wie schon während Jahren zuvor – dass «Die Toten Hosen» als Headliner engagiert werden, teilt der Organisator in einem Communiqué mit.

Positive und über Jahre stabile Besucherbewertung

Im Durchschnitt geben die Gampel-Besucher dem vergangenen Anlass die Note 5,3. Von den 2140 Teilnehmenden bewerten 2090 Personen das Festival mit einer genügenden Note. 87.6 Prozent der Besucher geben dem Festival indes mindestens die Note 5 und 45.7 Prozent der Festivalgänger benoten den Musik-Anlass mit der Traumnote 6.

Zum siebten Mal in Folge wurde die Note 6 am meisten vergeben. Lediglich 85 Umfrage-Teilnehmer bewerteten das Festival 2016 negativ. Acht von zehn diesjährigen Gästen werden das Festival auch 2017 besuchen. Jede fünfte Person ist noch unschlüssig. Lediglich zehn der Befragten kehren «Gampel» definitiv den Rücken. Wenn man die Festival-Ausgaben von 2016 und 2015 miteinander vergleicht, denken rund 40 Prozent der Gäste, dass die diesjährige Auflage besser war, als die letztjährige.

Grosser Erfolg für die neue zentrale WC-Stadt

Die Qualität des Open Airs Gampel wird in den befragten Bereichen als gut bis sehr gut bezeichnet. Die grösste Veränderung im Vergleich zum letzten Jahr hat sich bei der Beurteilung des Angebots an sanitären Anlagen gezeigt: Die zufriedenen Besucher stiegen um 16 Prozentpunkte. 86 Prozent der Besucher beurteilen das Angebot als gut bis sehr gut. Damit verbuchen die Organisatoren die neue zentrale WC-Stadt in der Mitte des Geländes als grossen Erfolg.

Die Sauberkeit der sanitären Anlagen wurde im Vergleich zu 2015 identisch bewertet: Etwa neun von zehn Besuchern zeigen sich damit zufrieden. Das Gelände schien indes sauberer zu sein, als noch die Jahre davor. Denn 93.5 Prozent der Besucher beurteilen das saubere Gelände als gut bis sehr gut – damit ist der Wert derart hoch angestiegen, wie noch nie zuvor.

Der Camping und seine Regeln werden sehr positiv angenommen; lediglich fünf Prozent sind mit dem Angebot unzufrieden. Auf einem hohen positiven Niveau werden der Transport und das kulinarische Angebot bewertet.

Höchstes je gemessenes Sicherheitsgefühl

Das Sicherheitsgefühl der Besucher am Festival wird so hoch bewertet, wie nie zuvor: 98.8 Prozent aller Besucher haben sich trotz oder vielleicht wegen dem vorherrschenden Terror-Thema sicher gefühlt. Anscheinend waren die Fluchtwege besser erkennbar, da sich der Wert derjeniger, welche die Fluchtwege nicht wahrgenommen haben, im Zweijahresvergleich von 32 Prozent auf 28 Prozent reduziert hat. Zudem haben sich über 99 Prozent der Besucher auf dem Gelände gut orientieren können. Lediglich 3.5 Prozent waren mit der Security unzufrieden; 75 Prozent waren mit der Leistung der Sicherheitsleute sehr zufrieden. Rund 15 Prozent der Besucher haben den Sanitätsdienst gebraucht.

Wartezeiten kein grosses Thema mehr

Bei der Beurteilung der Wartezeiten fällt auf, dass die Eingangssituation top bewertet wird: Über 90 Prozent der Besucher beurteilen die Wartezeit am Eingang und 98 Prozent der Gäste die Wartezeiten beim Bändelumtausch als mindestens gut. Auch beim Thema Verkehr gab es keine grossen Wartezeiten. Lediglich 32 Prozent empfanden die Wartezeiten als störend. 2015 waren es noch 42 Prozent.

Klar definierte Zielgruppe

Das Open Air Gampel hat entsprechend seiner Zielgruppe ein eher junges Publikum. Die definierte Zielgruppe der 17- bis 25-Jährigen macht in der Auswertung mit 68 Prozent den grössten Anteil aus. 31 Prozent der Besucher sind älter als 25 Jahre. Die Besuchergruppe der unter 17-Jährigen verliert weiter und spielt nur mehr eine sehr kleine Rolle. Der wichtigste Markt für das Open Air Gampel ist nach wie vor mit grossem Abstand der Espace Mittelland, gefolgt von der Zentralschweiz und dem Wallis. Über Dreiviertel aller Besucher entstammen aus diesen drei Grossregionen. 23 Prozent der Besucher waren erstmals 2016 in «Gampel». Lediglich noch 6.7 Prozent waren mehr als zehn Mal in Gampel.

«openairgampel.ch» sehr beliebt

Die wichtigste Informationsquelle für das Open Air Gampel ist mit Abstand dessen Webpage «openairgampel.ch». 56 Prozent aller Besucher informierte sich im Netz. Dabei hat die Webseite eine «Stand-alone-Stellung»: fast 36 Prozent aller Besucher, wählte die Festivalwebseite zur Informationsgewinnung. Die Webseite kommt in der Beurteilung der Besucher sehr gut weg. 99 Prozent aller Besucher beurteilen die Aktualität als gut oder sehr gut. Design, Übersicht, Navigation und Informationsgehalt beurteilen rund 98 Prozent der User als gut. Ungenügende Bewertungen sind die grosse Ausnahme.

pd/noa

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Kommentare

  • Süsse Maus - 196

    Jemand der das Festival das erste Mal besucht füllt eher eine Bewertung aus, als jemand der schon mehr als 10mal in Gampel war. Darum ist eine Hochrechnung auf alle Besucher problematisch.

    • Viége - 122

      Der Spruch passt auch hier: Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast.

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