Fernwärme Visp AG
Leichter Rückgang der Wärmeabgabe
Verwaltungsrat von links: Norbert Zuber (stellv. Geschäftsführer), Dr. Philipp Teysseire (VR), Franz Stucky (VR), Rolet Gruber (VR), Jörg Solèr (VR-Vizepräsident), Marc Wyssen (VR-Präsident) und Diego Flaviano (Geschäftsführer).
Foto: zvg
Die Fernwärme Visp AG (FWV) nutzt die Abwärme der Lonza AG und betreibt ein Hoch- und Niedertemperaturnetz in der Gemeinde Visp. Mit der Generalversammlung von Montag in Visp schloss die Gesellschaft das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2013 bis 30. September 2014 ab.
Die Fernwärme Visp AG (FWV) versorgte im Berichtsjahr insgesamt 140 Kunden mit Heizenergie und konnte drei neue Verbraucher am Fernwärmenetz anschliessen und in Betrieb nehmen.
Die verbrauchte Energiemenge lag mit 18 353 MWh um 2482 MWh unter dem Vorjahr. Der Rückgang des Wärmebezugs um rund 10 Prozent ist in erster Linie auf die relativ milden Wintertemperaturen zurück zu führen.
Der Wärmepreis für die Kunden blieb im Geschäftsjahr 2013/2014 gegenüber dem Vorjahr unverändert. Bei einem Umsatz von knapp 1,9 Millionen Franken wird ein Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von gerundet 528 000 Franken erzielt. Der Jahresgewinn 2013/2014 wird mit 46 273 Franken ausgewiesen.
Seit der Verlegung der ersten Leitungen vor 26 Jahren erreicht das Fernwärmenetz südlich des Bahnhofs seine Kapazitätsgrenze. Derzeit prüft die Fernwärme Visp AG (FWV) einen möglichen Weiterausbau des Fernwärmenetzes sowie Kapazitätserhöhungen im Versorgungsgebiet.
Mit dem Fernwärmenetz Visp werden jährlich rund 5200 Tonnen CO2 -Emissionen eingespart. An der FWV sind die Gemeinde Visp und die Lonza AG mit je 50% beteiligt. Die EnAlpin AG ist für die Geschäfts- und Betriebsführung zuständig.









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