Kollision mit Lieferwagen

Mehrere Verletzte nach Zugentgleisung in Mörel

Zugunglück in Mörel.
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Pressekonferenz am Nachmittag.
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Pressekonferenz am Nachmittag.
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Polizeikommandant Christian Varone an der Pressekonferenz in Mörel.
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Polizeikommandant Christian Varone an der Pressekonferenz in Mörel.
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Oskar Freysinger an der Pressekonferenz
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Oskar Freysinger an der Pressekonferenz
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Quelle: 1815.ch 0

Eingangs Mörel ist am Montagmorgen ein Regionalzug der Matterhorn Gotthard Bahn entgleist, als dieser einen Lieferwagen erfasste. Mehrere Personen wurden verletzt - zwei Personen mittelschwer.

Aktualisiert am 25.11.2013 um 16:58

In der Nähe des Bahnhofs in Mörel ist gegen 10:22 Uhr ein Zug entgleist. Gemäss Informationen der Kantonspolizei Wallis hat der Zug vom Goms herkommend bei einem unbewachten Bahnübergang einen Lieferwagen der Firma DPD erfasst, der vom Kraftwerk En Alpin her kam - der Fahrer blieb unverletzt.

Zwei mittelschwer Verletzte

An einer Pressekonferenz am frühen Nachmittag in Mörel haben die Verantwortlichen der Rettungskräfte unter Beisein des zuständigen Staatsrates Oskar Freysinger über den Unfall informiert. Es haben sich insgesamt 41 Personen im Zug befunden. Davon wurden elf Personen verletzt, darunter zwei Personen mittelschwer. Diese beiden Personen wurden in Sitten und Bern hospitalisiert, befinden sich jedoch ausser Lebensgefahr. Der Lokomotivführer sowie der Lenker des Lieferwagens wurden beim Unfall nicht verletzt.

Beim Unfallort handelt es sich um eine mit zwei Andreaskreuzen gesicherte Privatstrasse ohne Ampeln, die gemäss Gesetzgebung gesichert war. Ein Kleinbus hatte bei der Überquerung aus noch unbekannten Gründen den herannahenden Zug nicht gesehen. Obwohl Warnpfiffe erfolgten und eine Vollbremsung durch den Lokführer vorgenommen wurde, war eine Kollision nicht zu vermeiden. Der Lieferwagen wurde vom Zug einige Meter mitgeschleift.

Lok blieb aufrecht

Es waren 156 Rettungskräfte im Einsatz. Zudem standen drei Rettungshelikopter und neun Ambulanzen im Einsatz. Auch die Katastrophenzelle des Kantons Wallis wurde aufgeboten. Spontan packten auch sechs Angehörige der Armee mit an, welche zufällig während eines Sanitäts-Wiederholungskurses an der Unfallstelle vorbeikamen. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Untersuchung zum Unfall.

Eine Optimierung der Sicherheit des Übergangs war gemäss Fernando Lehner von der MGB bereits im Vorfeld geplant gewesen und soll im nächsten Jahr umgesetzt werden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

Der Zug setzt sich aus einem Antriebswagen und drei Wagen zusammen. Die Lokomotive blieb trotz des Unfalls aufrecht. Der Wagen dahinter neigte sich halb zur Seite, während der dritte Wagen vollständig ins verschneite Gelände neben dem Bahngleis kippte. Der hinterste Wagen blieb aufrecht und konnte im Verlauf des Morgens gesichert werden. Bis am Mittag waren die gekippten Wagen noch nicht geräumt.

Verkehrsbehinderung auf unbestimmte Zeit

Auswirkungen hat der Unfall auf den Bahnverkehr - die Reisenden werden zwischen Fiesch und Brig mit Bussen befördert. Alle übrigen Strecken sind für den Zugverkehr offen.

Infolge des Unfalls ist eine Bergung auf der Unfallstelle im Gang, welche zu Verkehrsbehinderungen und möglichen Schliessungen der Strasse führen kann. Die Verkehrsteinehmer werden gebeten, nicht bei der Unfallstelle anzuhalten und die Weisungen der Polizei sowie Feuerwehr strikte zu befolgen. Die Dauer der Behinderung ist unbekannt.

Ab 17.00 Uhr ist die Strecke bis auf Weiteres für den Schwerverkehr gesperrt.

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