Update | Auf einer Liste mit der SVP
Voide kandidiert
Nicolas Voide. Es wäre eine Kandidatur gegen Christophe Darbellay.
Foto: (Archivbild Keystone)
Jetzt ist es offiziell: Der ehemalige Grossratspräsident und CVP-Fraktionschef Nicolas Voide will in die Kantonsregierung – auf einer gemeinsamen Liste mit der SVP.
Nicolas Voide kandidiert auf einer gemeinsamen Liste mit dem amtierenden Staatsrat Oskar Freysinger sowie der Oberwalliser SVP-Kandidatin Sigrid Fischer-Willa. Ein entsprechendes Communiqué bestätigt die Informationen, die der «Walliser Bote» bereits am Montagnachmittag publik machte. Dieses «rechtsbürgerliche Bündnis», heisst es in der Mitteilung, soll den Wählern «eine wahre Gesellschaftsalternative» anbieten.
Das Ziel von SVP-Chefstratege Freysinger scheint klar: Eine Kandidatur Voides kann als Frontalangriff auf den CVP-Kandidaten Christophe Darbellay gewertet werden. Voide kommt aus Martinach und somit aus dem gleichen Bezirk wie der frühere CVP-Präsident; zwei Regierungsmitglieder aus dem gleichen Bezirk sind nicht möglich.
Nicolas Voide amtete im Jubiläumsjahr 2015 als Grossratspräsident. Zuvor sass er bereits fast 20 Jahre als Suppleant und Abgeordneter der Unterwalliser CVP im Kantonsparlament. Gleich wie Darbellay wollte er bereits vor acht Jahren in die Regierung. In der internen Ausmarchung wurden aber damals beide von Maurice Tornay ausgestochen.
David Biner








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Kommentare
Oskar Ruppen - ↑11↓5
Voide ist dem Freysinger auf den Leim gegangen ind schadet nachhaltig seine eigenen Partei. Liegt es daran, dass er dem Walliserdiitsch nicht ausreichend mächtig ist?
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Tom - ↑2↓11
Was ist den das für ein No Name?
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Petitearvine - ↑9↓2
Tom, Sie sollten über die Bücher! 20 Jahre Grossrat, Landeshauptmann, ist das ein no name ?
Amandus Arnold - ↑1↓8
Wahrscheinlicher ist wohl:
2 SVP (Freysinger und Willa)
1 CVP (Melly)
1 FDP (so oder anders unbekannt)
1 SP (Rossini).
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CVP Treue Seele - ↑12↓2
Der Frontalangriff gegen Darbellay ist verständlich. Die Sympathisanten um Maurice Tornay schlagen zurück und haben es nicht akzeptiert, dass ihr Staatsrat von einem Neueindringling weggeputzt wird. Darbellay muss sich nun in seinem Stammland mit Konkurrenz befassen.
Weder Darbellay noch Rossini haben das Anrecht, verdiente Staatsräte abzuservieren.
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Walliser - ↑13↓2
Der Zerfall der CVP - mich als CVPler verwundert es nicht.
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Petschi - ↑27↓27
CVP GURU
Nun wollen alle zur SVP. Was soll das?
Es sollen doch ein paar zu SP wechseln, damit diese nicht endgültig vereinsamen.
Am Schluss werden wir eine saftige Überraschung erleben.
2 SVP (1 OVS, 1UVS)
2 CVP (1 OVS, 1UVS)
1 FDP (1 UVS)
Und dies ist gut so.
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Renatschi - ↑8↓5
Die Walliser Politikszene verkommt immer mehr zu einem populistischen Schmierentheater. Bei den nächsten Staatsratswahlen werde ich wohl passen und auf bessere Zeiten hoffen.