Open Air Gampel | «Eagles of Death Metal» am Freitagabend auf der Bühne

«Wir positionieren uns politisch nicht»

Olivier Imboden relativiert die Aussagen, die im SRF3-Beitrag ausgestrahlt wurden.
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Olivier Imboden relativiert die Aussagen, die im SRF3-Beitrag ausgestrahlt wurden.
Foto: WB

Quelle: 1815.ch 3

Am Freitagabend stehen die «Eagles of Death Metal» am Open Air Gampel auf der Bühne. Deren Frontmann Jesse Hughes hat in letzter Zeit durch dubiose Aussagen von sich reden gemacht. Aus zwei Festivals in Frankreich wurde die Band deshalb ausgeladen. Warum dies für Gampel kein Thema war, erklärt Medienchef Olivier Imboden.

Die «Eagles of Death Metal» spielen am Freitagabend am Open Air Gampel. Spätestens nach dem Terroranschlag im Bataclan in Frankreich erreichte die Band mediale Aufmerksamkeit. Seit diesem Vorfall fällt der Frontmann der Band immer wieder durch dubiose Äusserungen auf.

Nach Aussagen wie «Jeder sollte sich bewaffnen» oder «Es ist schon richtig, dass wir Muslimen gegenüber wachsam sind» und den Anschuldigungen, dass der Sicherheitsdienst im Bataclan an den Anschlägen beteiligt war, wurde die Band an zwei Festivals in Frankreich ausgeladen.

In einem Beitrag, der vor zwei Tagen ausgestrahlt wurde, zitierte SRF3 Olivier Imboden, Medienchef des Open Air Gampel, demzufolge, dass das Festival an Politik nicht interessiert sei. Ob links- oder rechtsradikale Bands in Gampel auf der Bühne stünden, interessiere hier niemanden.

Gegenüber 1815.ch relativiert Imboden und stellt klar, zu links- oder rechtsradikalen Bands habe er gegenüber SRF3 keine Aussagen gemacht. «Frontmann Jesse Hughes hat bestimmt Äusserungen gemacht, die politisch nicht sehr klug waren. SRF3 richtete sich mit der Frage an uns, ob es tragbar sei, dass man diese Band überhaupt spielen lässt. Ich sagte, selbstverständlich, da sie schon mehrmals in Gampel waren und wir uns politisch weder äussern noch positionieren. Man darf das auch nicht überbewerten: Die 'Eagles of Death Metal' spielen an jedem grösseren Festival in Europa.» Imboden fügt ausserdem an: «Trotz allen Bedenken wollte SRF3 die Rechte zum Übertragen des Konzertes dann aber doch haben...»

noa/map

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Kommentare

  • Hä? - 10

    We chunnt der Bus?

  • Eva Saur - 147

    Medien-Oli hat gesagt,
    «Wir hatten in der Vergangenheit linksradikale Bands, auch rechtsradikale Gruppen spielten schon in Gampel. Das interessiert hier niemanden.» Quelle SRF.
    rausreden kann man sich im Nachhinein immer.

    Das intressiert hier niemanden...

    • Visper - 21

      eva, so ein "Chabus" den du hier verzapfst. Hast du bei SRF die Beweise für diese Aussage eingeholt? Nur weil das der landessender ist, musst du nicht alles naiv glauben, was die rauslassen.

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