Landwirtschaft | Erstmals eine Frau im Vorstand der Oberwalliser Schwarznasenschafzüchter

Premiere beim Schwarznasenzüchterverband

<b>Erstmals eine Frau.</b> Der Vorstand des Oberwalliser Schwarznasen Schafzüchterverbands mit Rinaldo Pfammatter, Präsident Daniel Steiner, Neumitglied Alya Bärtschi, Kassier Peter Imboden und Vizepräsident Rolf Kalbermatten (von links).
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Erstmals eine Frau. Der Vorstand des Oberwalliser Schwarznasen Schafzüchterverbands mit Rinaldo Pfammatter, Präsident Daniel Steiner, Neumitglied Alya Bärtschi, Kassier Peter Imboden und Vizepräsident Rolf Kalbermatten (von links).
Foto: 1815.ch

Quelle: 1815.ch 0

An ihrer Delegiertenversammlung vom Sonntagmorgen in Hohtenn wählten die Oberwalliser Schwarznasenschafzüchter mit Alya Bärtschi erstmals eine Frau in den Vorstand. Dominierend war indes die Abstimmung zum Jagdgesetz.

Am 17. Mai 2020 wird die Schweizer Bevölkerung über das Jagdgesetz abstimmen. Die Parole des Oberwalliser Schwarznasen Schafzuchtverbands (SN-Verband) ist klar: Das Gesetz muss her. Obwohl es keinerlei Überzeugungsarbeit mehr bedurfte, äusserten sich am Sonntagmorgen etliche Redner diesem Thema. Denn allen ist bewusst: Man will es – aber geschafft hat man es noch nicht.

SN-Verbandspräsident Daniel Steiner zählte die Wolfsrisse des Vorjahres auf: 205 im gesamten Wallis, davon 66 im Oberwallis. Und sowieso: «Jedes gerissene Schaf ist eines zu viel», so Steiner. Auch Franz Ruppen, SVP-Nationalrat aus Naters hat eine «klare und pointierte Meinung»: «Es hat keinen Platz für den Wolf.» Er habe das Thema aufs nationale Politparkett gebracht und nutze jede Gelegenheit, die Bevölkerung auf das Thema zu sensibilisieren, sagte Ruppen.

Thomas Egger, Direktor der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete SAB, bekannte sich ebenfalls wenig überraschend als Anhänger der Initiative. Er präsentierte den Schafzüchtern das Abstimmungssujet und mahnte sie zur Vorsicht. «Der Abstimmungskampf muss sachlich geführt werden», sagte Egger, «nicht emotional.» Schliesslich gelte es, die gesamte Schweizer Bevölkerung von der Vorlage zu überzeugen, «und das schaffen wir nicht mit Bildern von gerissenen Schafen.»

So verkamen die übrigen Traktanden in der zweieinhalbstündigen Delegiertenversammlung zum Nebenschauplatz. Am meisten hervorgehoben wurde wohl noch die Wahl von Alya Bärtschi in den Vorstand des SN-Verbands. Sie ersetzt den abtretenden Verbandssekretär Martin Wyer, der nach 11 Jahren im Vorstand seinen Rücktritt bekannt gab. Bärtschi ist somit die erste Frau im Vorstand in der 72-jährigen Geschichte des Oberwalliser Schwarznasen Schafzuchtverbands.

awo

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