Tourismus | Biketrail zwischen Visp und Zermatt wird eingeweiht
Sportliche Herausforderung im Mattertal
Auf dem Drahtesel von Visp nach Zermatt.
Foto: Zermatt Tourismus
Der neue Biketrail Zermatt - Visp verläuft durch das am tiefsten eingeschnittene Tal der Schweiz. Eine 37 Kilometer lange Strecke mit beinahe 1‘400 Höhenmetern erwartet Biker als Herausforderung. Am Samstag wird der Trail nun mit einer Fackelfahrt eingeweiht.
Gemeindepräsident Mario Fuchs aus Täsch ist Koordinator des Trails: «Zehn Gemeinden, die Partner Matterhorn Gotthard Bahn sowie Zermatt Tourismus haben gemeinsam die Realisierung des Biketrails Zermatt-Visp ermöglicht.» Diese Verbindung ergänze Strasse und Bahn und «steht für Solidarität und Zusammenarbeit der Gemeinden unseres Tales», sagt Fuchs.
Endlich auf Landkarte der Biker
Janine Imesch, Leiterin Marketing von Zermatt Tourismus freut sich ebenfalls über das neue touristische Angebot: «Die gesamte Gegend von Visp bis Zermatt gehört nun definitiv auf die Landkarte aller Biker, denn das Angebot verbindet die alpine Welt mit Sport, Genuss und Entspannung im Nikolai-Tal, das nur wenige kennen.» Zudem könne im ganzen Tal die Winter-Infrastruktur auch für den Sommer genutzt werden, betont Imesch.
Den Biketrail säumen die eindrücklichsten Berge der Schweiz: Dom, Täschhorn, Weisshorn. Es geht durch Wälder, über Wiesen, über den Felsschuttkegel des Bergsturzes von Randa und an vielen Trockenmauern vorbei. Die Strecke ist einheitlich ausgeschildert und wird voraussichtlich nächstes Jahr dem Langsam-Verkehrsnetz von SchweizMobil angeschlossen.
Einweihungs-Fackelfahrt
Am Samstag, 16. Juli 2016 um 10.15 Uhr startet die Fackelfahrt in Visp, wofür alle Bikefreunde eingeladen sind. Die Fahrt geht weiter mit Zwischenhalten in St. Niklaus und in Täsch bis ins Zielort Zermatt. Wie Zermatt Tourismus mitteilt, fahre viel Prominenz mit, die zugleich auch die Einweihungs-Fackel von Visp nach Zermatt tragen wird. Mit dabei: Gemeindepräsidenten, Promi-Biker, Vertreter der Matterhorn Gotthard Bahn und von Zermatt Tourismus.
pd / pmo








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Kommentare
Christoph Kronig - ↑6↓6
Mountain Biker gehören sicher nicht auf die Strasse, sonst wären sie Rennvelofahrer... Und ja: Gegenseitiger Respekt und - wo möglich - eine Entflechtung der Wege sind das A und O. Mountain Biker fahren nämlich auch gerne Single Trails. Warum sollten Wanderer solche Wege benutzen dürfen und Biker nicht?!
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hugo - ↑6↓15
Den Bikern reicht es nicht mehr das sie das öffentlich Strassennetz blockieren. Der neuste Trend ist in rasantem Tempo Wald- und Wanderwege zu befahren. Touristisch gesehn sind vermutlich die Wanderer die grössere und umweltschonendere Gruppe von Gästen.
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Sandra - ↑21↓27
Bravo Wallis, dass ihr nach so vielen Jahren auch entdeckt habt, dass BIKEN ein Markt ist! Anstatt immer nur zu jammern, wie schlecht es dem Tourismus geht.
Da steht noch viel Arbeit an. Ich empfehle euch Graubünden wärmstens als Beispiel. Das ist ein Bikeparadies...
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Max Furter - ↑16↓56
Es wird alles unternommen um die Wanderer von den Bergwegen zu verjagen. Radfahrer gehören auf die Strasse und nicht auf die Wanderwege.
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Marco tenisch - ↑12↓5
Bravo Max Furter, welch eine Einstellung. Es bleibt mir fast die Luft weg. Nur zur Information, auf der Simplonstrasse waren einst Autos verboten, heute gibt es da keine Kutschen mehr. Etwas gemerkt? Gib dir einen Ruck und geh mit der Zeit. Übrigens können Wanderer und Bergradfahrer ganz gut miteinander, ich habe noch nie Probleme gehabt, ob zu Fuss oder mit dem Rad unterwegs.
Mit freundlichem Radwandergruss
Nicola - ↑34↓10
Gegenseitige Rücksichtnahme ist das A und O zwischen Bikern und Wanderern. Aber: seht euch an wie andere Gegenden von Bikern profitieren z.B. Arosa/Lenzerheide im Tourismus die rechtzeitig das Potenzial erkannt haben! Habt ihr das Gefühl das Wallis kann darauf verzichten?!? Alles was den Tourismus und die Wertschöpfung hier im Tal fördert sollten wir tun, natürlich vorher gut durchdacht ...
Bodmufux - ↑21↓17
Radfahrer gehören tatsächlich auf die Strasse...aber die Rotsocken müssen sich lagsam daran gewöhnen dass sie unsere wunderschönen Täler und Berge nicht für sich alleine beanspruchen können und auch Biker dort ihren Platz haben.
Werner Koller - ↑10↓10
Bin den Trail bereits gefahren. Bei heissem Wetter war es schon noch anspruchsvoll.
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