Binn | 14 Befürworter und 14 Gegner

Patt beim neuen Kurtaxenreglement

Wie weiter mit dem Kurtaxenreglement in Binn nach dem Unentschieden anlässlich der Urversammlung?
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Wie weiter mit dem Kurtaxenreglement in Binn nach dem Unentschieden anlässlich der Urversammlung?
Foto: RZ

Quelle: 1815.ch /fm 0

Nach Grengiols hat am Dienstagabend auch die Gemeinde Binn über das neue Kurtaxenreglement befunden. Allerdings kam es anlässlich der Urversammlung mit 14 Ja- und 14 Nein-Stimmen zu einer Pattsituation.

Bis Redaktionsschluss war das weitere Vorgehen noch unklar, wie Gemeindepräsidentin Jacqueline Imhof auf Anfrage mitteilte. Mit dem Reglement soll die Kurtaxe von 2.50 auf 3.50 Franken angehoben und für Zweitwohnungsbesitzer pauschalisiert werden. Gutgeheissen hat die Versammlung das neue Reglement zur Tourismusförderungstaxe. Demnach sollen neben den Beherbergern zukünftig auch alle anderen Gewerbetreibenden, die vom Tourismus profitieren, eine Taxe entrichten. Bemessen wird diese anhand der Betriebsgrösse, der Wertschöpfung sowie dem Grad der Tourismusabhängigkeit. In Kraft treten werden die Reglemente aber nur, wenn auch die Gemeinde Ernen am 10. Dezember zwei Mal Ja sagt.

In Binn stehen aber noch diverse andere Projekte an: Mit der Beschlussfassung zur Sanierung der Schiessanlage an der Urversammlung sollen die entsprechenden Arbeiten im nächsten Jahr aufgenommen werden. Zudem informierte der Gemeinderat über die geplante Einrichtung von Urnengräbern auf dem Friedhof. «Wir stellen uns hier nicht grosse Betonnischen vor, sondern Gräber im Kleinformat», so Gemeindepräsidentin Jacqueline Imhof-Schmid.

Im Voranschlag 2020 sind in der Gemeinde Bruttoinvestitionen in Höhe von gut 760’000 Franken vorgesehen. Neben der Schiessstandsanierung (180’000 Franken) sollen 300’000 Franken in die Erneuerung und Verbesserung des Wasserversorgungsnetzes hin zum Weiler Giesse fliessen. Im Raum steht auch ein Umzug der Gemeindeverwaltung aus dem 1. Stock hinunter ins Erdgeschoss, wo früher die Raiffeisenfiliale vor ihrer Schliessung war. «Damit könnte man das Gemeindebüro rollstuhlgängig machen», so Imhof-Schmid. Zudem ist die Anschaffung eines Gemeindefahrzeugs geplant, damit der Schnee in den engen Dorfgassen nicht mehr von Hand geräumt werden muss.

mas/fm

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