Justiz | Kanton lässt Studie erstellen

Weniger, aber professionellere KESB-Standorte

Sophie Huguet, Chefin des Rechtsdienstes für Sicherheit und Justiz, und Staatsrat Frédéric Favre möchten die Walliser KESB professionalisieren.
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Sophie Huguet, Chefin des Rechtsdienstes für Sicherheit und Justiz, und Staatsrat Frédéric Favre möchten die Walliser KESB professionalisieren.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 0

Im Hinblick auf die Professionalisierung der hiesigen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) schlägt das Departement für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS) eine Verringerung der Anzahl KESB vor. Auch die Zusammensetzung der Behörden soll unter die Lupe genommen werden.

Angesichts der immer grösseren Komplexität in Fragen des Kindes- und Erwachsenenschutzes seien die Walliser KESB zunehmend mit Schwierigkeiten konfrontiert, informierte der zuständige Staatsrat Frédéric Favre am Dienstag. Man habe festgestellt, dass einige KESB-Standorte mit Managementschwierigkeiten zu kämpfen hätten, zumal manche Fälle sehr komplex seien und die Arbeitslast zunehme. Ebenfalls sei ein Anstieg der Beschwerden von Privatpersonen zu verzeichnen.

Das DSIS schlägt deshalb vor, die Anzahl der KESB im Kanton von gegenwärtig 23 auf noch maximal 9 zu reduzieren. Ebenso soll eine Neustrukturierung ihrer Zusammensetzung bezüglich gesetzlich festgelegten Berufsprofilen, Erhöhung der Beschäftigungsquote, juristischen Kenntnissen des Präsidiums usw. erfolgen.

Bevor die notwendigen Gesetzesänderungen in die Vernehmlassung geschickt werden, lässt der Kanton nun eine Studie zu den kommunalen Kosten einer solchen Professionalisierung der KESB erstellen.

Mehr zum Thema lesen Sie im Walliser Boten vom Mittwoch, 13. Februar.

pd / pac

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