Walliser Kantonalbank | Rund 1100 Aktionäre nahmen am traditionellen Treffen in der Simplonhalle teil

Wichtiger Wirtschaftstreiber

Von links: Olivier Schnyder (GD), Mario Kalbermatten (Direktor und Leiter Region Oberwallis), Pierre-Alain Grichting (VR-Präsident) und Pascal Perruchoud (Präsident GD).
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Von links: Olivier Schnyder (GD), Mario Kalbermatten (Direktor und Leiter Region Oberwallis), Pierre-Alain Grichting (VR-Präsident) und Pascal Perruchoud (Präsident GD).
Foto: Walliser Bote

Volle Simplonhalle am Aktionärstreffen.
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Volle Simplonhalle am Aktionärstreffen.
Foto: Walliser Bote

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Volle Simplonhalle am Aktionärstreffen.
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Volle Simplonhalle am Aktionärstreffen.
Foto: Walliser Bote

Quelle: 1815.ch 0

Der Start ins 2. Jahrhundert seit ihrer Firmengeschichte ist der Walliser Kantonalbank mehr als geglückt. Gemäss Pierre-Alain Grichting muss die WKB den Vergleich mit anderen Schweizer Finanzinstituten nicht scheuen. Der Verwaltungsratspräsident lieferte am Aktionärstreffen vom Donnerstagabend die Gründe. 

Geld in die Walliser Kantonalbank ist gut angelegt. Zu diesem Schluss musste unweigerlich kommen, wer den Ausführungen von Pierre-Alain Grichting – seit Mai Präsident des Verwaltungsrats – in der Briger Simplonhalle horchte.

Dank der konstanten Stärkung des Eigenkapitals nehme der Wert des Aktionärsvermögens zu. Eine Entwicklung, der mit einer regelmässig steigenden Dividende Rechnung getragen wird. Im vergangenen Geschäftsjahr zahlte die WKB pro Aktie 3,15 Franken aus.

Die Bank gelingt es, sich in einem schwierigen wirtschaftlichen Negativzins-Umfeld zu behaupten. Das lasse sich unter anderem am Aufwand-Ertrags-Verhältnis ablesen, so Grichting. Für jeden eingenommenen Franken gibt die Bank bloss 47 Rappen aus. Das macht sie gemäss Grichting zu einer der effizientesten Banken der Schweiz.

Erfolg Dank Vetrauen

Generaldirektor Pascal Perruchoud präsentierte den rund 1100 anwesenden Aktionären die Halbjahreszahlen. Das operative Ergebnis stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Millionen auf 59 Millionen Franken, der Geschäftserfolg um 1,2 auf 51 Millionen an. Dabei verzeichnete die Bank bei ihrer Haupteinnnahmequelle, dem Zinsgeschäft, einen Rückgang beim Brutto-Erfolg von 2,4 Prozent auf nunmehr 80 Millionen Franken. Zurückzuführen sei dieser auf den Negativzins, so Perruchoud. Beim Kommissions- und dem Handelsgeschäft sowie den übrigen ordentlichen Erfolg hingegen legte man um 0,1 Prozent auf 42 Millionen zu. Gleichzeitig verringerte sich der Geschäftsaufwand um 0,5 Prozent auf 57 Millionen. Die Einsparungen gehen vor allem auf die im Vorjahr angefallenen Kosten für das 100-Jahr-Jubiläum zurück, so Perruchoud: «Dieses erfreuliche Ergebnis widerspiegelt den guten Geschäftsverlauf und das professionelle Management Ihrer Bank.» Der Schlüssel zu diesem Erfolg beruhe auf dem Vertrauen, dass die Aktionäre der WKB Tag für Tag entgegenbrächten, führt er weiter aus.

Um sich für eine erfolgreiche Zukunft aufzustellen und das eigene Geschäftsmodell weiterzuentwickeln, hat sich die Bank im letzten halben Jahr personell breiter aufgestellt. Dies führte zu einem Anstieg von 6,5 Prozent beim Personalaufwand. Mit dem zusätzlichen Personalbestand will man den Übergang in die FINMA-Kategorie 3, «Grosse und komplexe Marktteilnehmer», bewerkstelligen. Aber auch die Kundennähe im ganzen Kanton verbessern.

WKB sorgt für fast 800 Arbeitsplätze

Die WKB ist in diesem Kanton ein wichtiger Wirtschaftstreiber, betont Grichting und nennt ein paar Zahlen: 536 Mitarbeiter, davon 464 Vollzeitstellen. Dieses Personal erwirtschaftete eine direkte Wertschöpfung von 131 Millionen Franken und eine indirekte Wertschöpfung in Höhe von 30 Millionen, was weiteren 233 Arbeitsplätzen entspreche. mas

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