Biotop Gamsen | Zweite Phase der Sanierung in Vorbereitung

Verschmutzter Schlamm soll abgetragen werden

Die zweite Sanierungsphase im Biotop Gamsen beginnt.
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Die zweite Sanierungsphase im Biotop Gamsen beginnt.
Foto: Heinz Fux

Quelle: 1815.ch 1

Bei der Sanierung des Biotopes im Bildacker in Gamsen wird aktuell die zweite Phase vorbereitet. Nach dem Abpumpen und Reinigen des verschmutzten Wassers folgt die Sanierung des Biotop-Bodens. Die ersten Installationsarbeiten beginnen nächste Woche.

Die Sanierungsarbeiten am Biotop, welches beim Lastwagenunfall Ende Januar in Gamsen in Mitleidenschaft gezogen worden ist, gehen bald in die nächste Phase. Dies, nachdem die erste Sanierungsetappe positive Resultate gezeigt hat.

Sie umfasste das Abpumpen und Reinigen des Wassers vor Ort. Insgesamt durchliefen rund 5 Millionen Liter verschmutztes Teichwasser die Filteranlage.

Die Qualität des gereinigten Wassers wurde täglich mittels chemischer Analysen geprüft, die entsprechenden Vorgaben der zuständigen kantonalen Dienststelle für Umweltschutz (DUS) konnten stets deutlich eingehalten werden. Zusätzlich erfolgte vor und während der Sanierung auch eine Bestandesaufnahme der Lebewesen im benachbarten Chrottugraben, welche ebenfalls positive Resultate brachte.

Nachdem der Teich praktisch leergepumpt war, ist in den letzten Tagen aufgrund der starken Niederschläge der Wasserpegel wieder angestiegen. Die Filteranlage bleibt daher vorderhand in Betrieb.

Zweite Phase dauert bis im Sommer

Nächste Woche beginnen die ersten Installationsarbeiten für die zweite Etappe der Sanierung. Sobald der Wasserpegel wieder gesunken ist, werden die Aushubarbeiten gestartet. Das Konzept sieht vor, den stark verschmutzten Schlamm aus dem Teich zu entfernen und in der Bodenwaschanlage der BOWA Recycling AG in Susten aufzubereiten. Während der Aushubarbeiten wird mittels regelmässiger Kontrollen sichergestellt, dass das kontaminierte Material vollständig entfernt wird. Die Wasserreinigungsanlage bleibt während der Aushubarbeiten vor Ort, damit nachfliessendes Wasser weiterhin abgepumpt und gereinigt werden kann.

Es ist ein zentrales Anliegen der Bauherrschaft, dass beim Transport und der anschliessenden Behandlung des verschmutzten Materials keine Emissionen entstehen. Deshalb erfolgen die Transporte in zugedeckten Behältnissen. Um eine Geruchsbelästigung in der Umgebung zu verhindern, wird das gelieferte Material auf dem Areal der BOWA unter einem speziellen Zelt mit Unterdruck gelagert. Die Abluft aus dem Zelt wird über Aktivkohlefilter gereinigt.

Die zweite Etappe der Sanierung dauert ab dem Zeitpunkt, wenn die Aushubarbeiten gestartet werden können, voraussichtlich rund zwei Monate. Nach der anschliessenden Endkontrolle und Freigabe durch die DUS wird das Biotop wieder mit frischem Wasser geflutet.

pd/map

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